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Schritte und Wegmarken der Aufarbeitung
 

Wie ging die Diözese Regensburg mit Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs und der Körperverletzung um, die für den Zeitraum ab 1940 gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhoben wurden?

Zeitpunkt
bzw. Zeitraum

Aufarbeitungsmaßnahme

Erläuterungen

2002

Das Bistum Regensburg übernimmt die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz für den Umgang mit Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs.

Die Leitlinien werden in den Folgejahren weiterentwickelt, die derzeit aktuelle Version ist die Fassung vom 18. November 2019

Ein wesentlicher Punkt ist die verbindliche Selbstverpflichtung des Bistums Regensburg, dafür zu sorgen, daß jede dem Bistum bekanntwerdende Beschuldigung sexuellen Missbrauchs gegen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gebracht wird.

Die Aufarbeitungsmaßnahmen betreffen vor allem solche Beschuldigungen, die mit rechtsstaatlichen Verfahren nicht geklärt werden können, weil sie zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens verjährt oder die Beschuldigten verstorben sind.

2008, 1. Januar

Beauftragung einer Ansprechperson für sexuellen Missbrauch. Die aktuellen Ansprechpersonen sind Wolfgang Sill und  Susanne Engl-Adacker.

Frau Dr. Birgit Böhm leistete diesen Dienst bis zu ihrem Tod am 29. Mai 2013. Direkter Nachfolger war Dr. Martin Lindner, der dieses Amt von 2013 bis 2020 innehatte.

2010, 11. März

Beauftragung einer Ansprechperson für Beschuldigungen der Körperverletzung. Die aktuelle Ansprechperson ist Professor Andreas Scheulen.

Nachdem deutlich wurde, dass viele Menschen Beschuldigungen erhoben, schwere Körperverletzungen in kirchlichen Einrichtungen erlitten zu haben, setzt Bischof Gerhard Ludwig Müller eine eigene Ansprechperson für Beschuldigungen ein, die diesem Straftaten-Bereich zuzuordnen sind. Erste Ansprechperson war bis 2017 Angelika Glas-Hoffmann.

2010, März

Das Bistum Regensburg informiert die Öffentlichkeit über die Maßnahmen im Rahmen von Pressekonferenzen. In 2010 und den Folgejahren finden 10 Pressekonferenzen statt, die über die zum jeweiligen Zeitpunkt gesicherten Informationen berichten.  

Das Bistum Regensburg aktualisiert regelmäßig den Stand der Aufarbeitung auf seiner Webseite, so daß sich Interessierte über den Fortgang informieren können.

 

 

 

2010, 5. März, Missbrauch, Zwischenbericht

2010, 22. März. Missbrauch, Zwischenbericht

2010, 30. März, Körperverletzung
Zwischenbericht

2011, 16. März,
Zwischenbericht

2014, 10. November, Zwischenbericht Linder

2015, 24. Februar, Zwischenbericht

2015, 27. April, Bekanntgabe des Aufarbeitungsprojekts mit Rechtsanwalt Ulrich Weber

2016, 8. Januar, Zwischenbericht Weber

2016, 12. Oktober, Pressekonferenz des  Aufarbeitungsgremiums

2017, 18. Juli, Abschlussbericht Ulrich Webers

2010,  April

Hirtenwort von Bischof Gerhard Ludwig Müller.

Ankündigung „ehrlicher Aufklärung frei von falscher Rücksichtnahme.“ Bischof Müller bekennt und kritisiert „eine reine täterbezogene Sicht“ der Kirche in der Vergangenheit. Man habe sich zu wenig um die Betroffenen gekümmert.

Bischof Müller spricht den Betroffenen sein „tiefes Mitgefühl“ aus.

2011, März

Veröffentlichter Bericht des Generalvikars Michael Fuchs zur Aktenlage. 1.460 Akten aller lebenden Geistlichen, Pastoral- und Gemeindereferenten und Religionslehrer im Kirchendienst wurden untersucht nach Hinweisen auf Straftaten sexuellen Missbrauchs. Einzelheiten finden sich im Zwischenbericht, der am 16. März 2011 in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Es fanden sich keine nicht bereits bekannten Hinweise, allerdings wurden Lücken entdeckt, fehlende Gerichtsurteile und Dokumentationen kirchenrechtlicher Strafen. Die Lücken wurden, wo immer möglich, in den Folgejahren geschlossen, etwa indem fehlende Gerichtsunterlagen angefordert wurden.

2011, Dezember bis 2016, Dezember

Auszahlungen von Anerkennungsleistungen.

Das Bistum Regensburg anerkennt die Plausibilität der geschilderten Beschuldigungen und unterstreicht diese Anerkenntnis mit einer Geldzahlung.

275.500 € an 35 Personen.

Fast keine der Beschuldigungen kann in einem rechtsstaatlichen Verfahren geklärt werden, weil sie verjährt sind oder sich gegen Verstorbene richten. Deshalb richtet die Kirche als Behelf das Anerkennungsverfahren ein.

2012, Herbst

Präventionsschulungen beginnen gemäß der Präventions-Rahmenordnung der Deutschen Bischofskonferenz. Das Bistum Regensburg realisiert in den Folgejahren ein flächendeckendes Präventionskonzept mit umfassender Schulung auch im ehrenamtlichen Bereich. Dabei dienen die Präventionskonzepte der diözesanen Sozialeinrichtungen als Vorbild, die bereits seit den 70er und 80er Jahren des 20.  Jahrhunderts umgesetzt werden.

Zuvor mussten alle Mitarbeiter des Bistums mit Kontakt zu Minderjährigen ein erweitertes Führungszeugnis einreichen. Es ergaben sich keine neuen Hinweise auf bisher unbekannte Straftaten.

2013, 26. Januar

Dr. Rudolf Voderholzer wird zum Bischof von Regensburg geweiht, nachdem Bischof Gerhard Ludwig Müller am 2. Juli 2012 zum Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation berufen worden war.

 

2013, März und April

Bischof Voderholzer nimmt Gespräche mit Betroffenen auf, nachdem ihm sein Bruder dazu geraten hatte. Professor Ulrich Voderholzer leitet eine Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie.

Voraussetzung der Gespräche ist, dass eine Retraumatisierung im Einzelfall weitgehend ausgeschlossen werden kann.

 

2013 und 2014

Es melden sich immer mehr Geschädigte von Körperverletzung - vorwiegend aus der Vorschule der Domspatzen.

 

2014, November

Das Bistum Regensburg richtet ein Anerkennungsverfahren für Betroffene von Körperverletzung ein, die pauschal 2.500 € erhalten.

Bis Dezember 2015 wurden 357.500 € an 143 Personen ausgezahlt.

2015, Januar

Das Bistum beauftragt  Rechtsanwalt Ulrich Weber mit einer unabhängigen Aufarbeitung der Vorfälle bei den Domspatzen.

Der Weiße Ring als Institution der Betroffenenhilfe hatte auf Anfrage Ulrich Weber empfohlen.

2015, 25. Januar

In seiner Predigt anlässlich seines zweiten Weihejubiläums bietet Bischof Voderholzer den Betroffenen das Gespräch an und bittet um Vergebung.

 

In der Predigt sagte Bischof Voderholzer, dass ihm jeder einzelne Fall in der Seele wehtue. Von Anfang an sei es ihm ein Anliegen gewesen, die Begegnung mit den Betroffenen zu suchen, nicht in der großen Öffentlichkeit, sondern im persönlichen Gespräch. "Ich kann es nicht ungeschehen machen", so Bischof Voderholzer, "und die Betroffenen nur um Vergebung bitten".

Die zentrale Aussage, die auch zu der pauschalen Auszahlung von 2500 Euro geführt hat, war:

„Zwei der damaligen Verantwortlichen in Etterzhausen und später noch in Pielenhofen haben den jungen Buben durch ihr Terrorsystem, dessen einzige pädagogische Maßnahme offenbar die körperliche Züchtigung war, die Hölle bereitet, man kann es nicht anders sagen. Und man weiß nicht, was schwerer wiegt, die Striemen und  blauen Flecken am Körper oder die Wunden der Seele, die nicht so schnell, oft gar nicht heilen.“

2016, 8. Januar

Zwischenbericht Ulrich Webers über die Ergebnisse seiner Arbeit.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Bischof Voderholzer nimmt an ihr teil.

2016, 24. Januar

 

In seiner Predigt anlässlich seines dritten Weihejubiläums wiederholt Bischof Voderholzer seine Vergebungsbitte und bietet erneut den Betroffenen das Gespräch an.

Bischof Voderholzer dankte Rechtsanwalt Ulrich Weber.

Er sei froh, dass etliche Betroffene Vertrauen in ihn gefasst und sich gemeldet hätten. Und er fügte hinzu: „Und alle, die vielleicht noch zögern, bitte ich, sich bei ihm zu melden.“

Als erstes und oberstes Ziel der Aufarbeitung hält Bischof Voderholzer fest, den Betroffenen Anerkennung und Genugtuung, und so vielleicht auch ein wenig Heilung ihrer schweren Wunden zu verschaffen.

Im Sinne dieser Zielsetzung bittet er, diese menschlich so herausfordernde und sensible Problematik freizuhalten sowohl von Rechtfertigungs- als auch von Instrumentalisierungsversuchen.

2016, 1. Februar

Das Aufarbeitungsgremium und das Beratungskuratorium beginnen ihre Arbeit. Bischof Voderholzer nimmt regelmäßig an Sitzungen teil.

In der Gremienarbeit sind Betroffene, Fachleute und das Bistum Regensburg vertreten.

2016, 2. Oktober

In einer Pressekonferenz wird das

4–Säulen-Modell der Wiedergutmachung vorgestellt.

Das 4-Säulen-Modell will die Frage beantworten, welche Institutionen und Maßnahmen eine unabhängige Aufarbeitung benötigen, wenn  rechtsstaatliche Verfahren wegen Verjährung oder Tod des Beschuldigten nicht tätig werden können.

Das Konzept sieht Beteiligung der Betroffenen vor, unabhängige Gremien und wissenschaftlich-fachliche Unterstützung.

2017, 5. April

Das Anerkennungsgremium im Bistum Regensburg unter Leitung von Ulrich Weber nimmt seine Arbeit auf. Vorgelegt werden ihm alle Beschuldigungen, also auch die, die nicht in den Bereich der Domspatzen fallen.

Das Gremium anerkennt die Anträge der Geschädigten und entscheidet über die Höhe der Anerkennungsleistungen.

2017, 18. Juli

Ulrich Weber legt seinen Abschlussbericht vor.

Der Abschlussbericht hält im „Fazit“ fest:

„Während der Aufarbeitungsprozess von 2010 bis Anfang 2015 von den Opfern überwiegend kritisch beurteilt wurde, fielen die Rückmeldungen ab Mitte 2015 fast durchwegs positiv aus.“ (S. 418)

Der Bericht geht von 67 Betroffenen gewalttätiger Sexualität aus. Er benennt 9 plausibel Beschuldigte.

500 Betroffene sieht der Bericht als Opfer von Straftaten der Körperverletzung an, die 45 Mitarbeitern des Bistums Regensburg plausibel zugeordnet werden können.

20 der in den jeweiligen Bereichen aufgezählten Personen wurden Opfer von Straftaten aus beiden Bereichen.

Die Ergebnisse werden in einer Pressekonferenz vorgestellt. Bischof Voderholzer nimmt an ihr teil. Er bittet alle Betroffenen, die sich noch nicht gemeldet haben, dies zu tun.

Wortmeldung eines Betroffenen, die der Abschlussbericht zitiert:

„Ausdrücklich begrüße ich den Willen und die Taten des Bistums Regensburg, die Geschehnisse […] aufzuarbeiten und die finanziellen Entschädigungen, wenn sie auch nur symbolisch sein können, als Zeichen der Anerkennung von geschehenem Leid. Ich könnte mir vorstellen, dass es mir helfen würde, das Kapitel Etterzhausen ein Stück weit ad acta zu legen.“

(S. 418)

 

Etterzhausen war ein Standort der Domspatzenvorschule.

2017, 23. Juli

Bischof Rudolf Voderholzer ruft in seinem Hirtenwort zum Abschlussbericht über die Vorfälle bei den Domspatzen alle auf:

Ich erneuere meine Bitte: Helfen Sie mit, dass alle, die in anderen kirchlichen Einrichtungen Opfer von Misshandlungen oder sexueller Gewalt geworden sind und die sich bislang nicht gemeldet haben, den Mut haben, sich uns anzuvertrauen. Wir wollen, dass sie Anerkennung und Gerechtigkeit erfahren, und ihnen geholfen wird."

Hirtenwort von Bischof Rudolf Voderholzer zum Abschlussbericht

2019, 22. Juli

Eine sozialwissenschaftliche Studie und eine geschichtswissenschaftliche Studie zum Missbrauch und zur Körperverletzung bei den Domspatzen werden veröffentlicht

 

Die historisch-kritische Studie „Der Chor zuerst – Institutionelle Strukturen und erzieherische Praxis der Regensburger Domspatzen 1945 bis 1995“ von Dr. Bernhard Frings und Prof. Bernhard Löffler wurde vom Verlag Friedrich Pustet aufgelegt. Teile der Studie liegen hier als Download vor.

Die sozialwissenschaftliche Studie, „Sozialwissenschaftliche Analysen und Einschätzungen zur Gewalt bei den Regensburger Domspatzen 1945 bis 1995“, wurde erarbeitet von Professor Dr. Martin Rettenberger, Dr. Matthias Rau und Lisanne Breiling von der kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden. Die Studie kann auf der Webseite der Zentralstelle heruntergeladen werden.

 

Bis 2020

Das Bistum Regensburg zahlt 1.279.801 € Anerkennungsleistungen an 118 Personen aus, die Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.

 

Bis 2020

Das Bistum Regensburg zahlt 5.100.750 € Anerkennungsleistungen an 566 Personen aus, die Beschuldigungen der Körperverletzung gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.

Die erlittenen Körperverletzungen überschreiten bei weitem die im vergangenen Jahrhundert üblichen Züchtigungen. Es handelt sich nicht um die sogenannten „Watschn“.

 

2020, 13. Februar

Segnung des von einem ehemaligen Schüler entworfenen und angefertigten Mahnmals in der Schule der Domspatzen in Regensburg, das an die Straftaten sexuellen Missbrauchs und der Körperverletzung erinnert.

Die Segnung geschah im Rahmen der Einweihung des neuen Campus der Domspatzen.

 

 

2020, März

In unmittelbarer Reaktion auf die Beschlüsse der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz nimmt Bischof Voderholzer Kontakt mit den Betroffenen des bisherigen Aufarbeitungsgremiums auf und erfragt das Einverständnis, die Zahlungen zu erhöhen. Aufgrund der Zustimmung erfolgt im August die Auszahlung (Zahlen s. unten).

Die Deutsche Bischofskonferenz hatte im März 2020 entschieden, die bereits zur Anwendung gebrachten Anerkennungsleistungen zu erhöhen.

2020 zweite Jahreshälfte

Das Bistum Regensburg zahlt weitere 1.331.249 € Anerkennungsleistungen an die bis zu diesem Zeitpunkt bekannten 118 Personen aus, die Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.

 

2020 zweite Jahreshälfte

Das Bistum Regensburg zahlt 5.100.750 € Anerkennungsleistungen an die bis zu diesem Zeitpunkt bekannten 566 Personen aus, die Beschuldigungen der Körperverletzung gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.

 

2020 Dezember bis 2021 Januar

Das Bistum Regensburg vereinbart mit Johannes-Wilhelm Rörig, wie die bestehenden Aufarbeitungsgremien weiterzuentwickeln sind, damit sie den Aufarbeitungs-Vereinbarungen entsprechen, die der Beauftragte und die Deutsche Bischofskonferenz in einer Gemeinsamen Erklärung im April 2020 festgelegt hatten.

Johannes-Wilhelm Rörig war zu diesem Zeitpunkt der unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

2021, 17. Mai

Zum ersten Mal tagt die weiterentwickelte Aufarbeitungskommission des Bistums Regensburg, die nach den Maßgaben der Gemeinsamen Erklärung zwischen dem unabhängigen Beauftragten für sexuellen Kindesmissbrauch der Bundesregierung und der Deutschen Bischofskonferenz gebildet wurde.

Den Vorsitz übernimmt Horst Böhm, Präsident des Landgerichts Regensburg a.D., der auch zugleich Ansprechpartner für die Öffentlichkeit ist. Dem Gremium gehören acht Mitglieder und vier ständige Gäste an.

Die unabhängige Kommission übernimmt die Aufgabe, Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs und der Körperverletzung gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums aufzuarbeiten, soweit sie nicht im Rahmen rechtsstaatlicher Verfahren geklärt werden können.

Das Gremium hat darüber hinaus den Auftrag, die Aufarbeitungsmaßnahmen des Bistums zu überwachen und zu steuern.

Im nächsten Schritt soll die Beteiligung der Betroffenen weiterentwickelt werden, um den Maßgaben der Vereinbarung zu entsprechen.

2021, 31. Dezember

Im Jahr 2021 hat das Bistum Regensburg aufgrund von 4 neuen Anträgen auf Anerkennung wegen Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs und 5 bereits bekannten, die aber erst zum Jahresende erhöht werden konnten, 157.300 € ausgezahlt. Alle Beschuldigungen bezogen sich auf Tatzeitpunkte, die der Verjährung unterliegen oder richteten sich gegen Verstorbene. 

Damit wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 2.768.350 € an 122 Personen zur Auszahlung gebracht, die Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.

 

2021, 31. Dezember

Im Jahr 2021 hat das Bistum Regensburg aufgrund von 19 Anträgen auf Anerkennung wegen Beschuldigungen der Körperverletzung 173.000 € ausgezahlt. Alle Beschuldigungen bezogen sich auf Tatzeitpunkte, die der Verjährung unterliegen oder richteten sich gegen Verstorbene.

Damit wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 7.968.000 € an 499 Personen zur Auszahlung  gebracht, die Beschuldigungen der Körperverletzung gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Bistums Regensburg erhoben haben.