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Ab 19. April 2022 ist die Bischöfliche Zentralbibliothek für die Ausleihe und Rückgabe von Medien wieder geöffnet.
Bestellungen tätigen Sie bitte bevorzugt per E-Mail (mail & collect: bibliothek(at)bistum-regensburg.de). Die Ausgabe und Rücknahme der Bücher erfolgt über den rechts vom Haupteingang der Bibliothek liegenden Anbau. Folgen Sie bitte vom Haupteingang aus dem ausgeschilderten Weg.

Im Gebäude besteht weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Unsere Öffnungszeiten ab 19.04.2022:
Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr.

 

Die Bischöfliche Zentralbibliothek 

Bücher sind Ihre Leidenschaft? Besonders Bücher über

  • Kirchengeschichte?
  • Die Geschichte des Bistums Regensburg?
  • Kunstgeschichte?
  • Liturgiegeschichte?
  • Musikwissenschaft (v.a. Kirchenmusik und Cäcilianismus)?

Dann sind Sie bei uns in der Bischöflichen Zentralbibliothek in Regensburg genau richtig. Denn wir haben für Sie einen Gesamtbestand von rund 320.000 Bänden, darunter 

  • laufende Zeitungen und Zeitschriften
  • historische Primärquellen
  • wissenschaftliche Sekundärliteratur
  • audiovisuelle Medien

 

Veranstaltungen der Bischöflichen Zentralbibliothek und des Bischöflichen Zentralarchivs:

  • Es werden derzeit keine Veranstaltungen angeboten. 

 

Sollten Sie weitere Fragen an uns haben, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich Ihrer Anliegen gerne annehmen. Unsere Anschrift und alle Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Unsere Bibliothek steht allen Interessierten offen

Wir freuen uns, Sie auch persönlich begrüßen zu dürfen.

You don’t speak German? We also have information about the Central Library of the Diocese of Regensburg in English.


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  • Zu den Deposita mit thematisch besonderer Ausrichtung zählt die Bibliothek des Instituts für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte mit Fachliteratur zu Themen der ehemaligen deutschen Ostgebiete. 
  • Der Bischöflichen Zentralbibliothek angegliedert ist das 1957 gegründete Institutum Liturgicum Ratisbonense mit der übernommenen Bibliothek des Liturgiewissenschaftlers Klaus Gamber (1919–1989). Die heutige Aufgabe des Liturgiewissenschaftlichen Instituts besteht im Wesentlichen in der Erschließung der rund 350 überwiegend liturgischen mittelalterlichen Handschriftenfragmente der Bischöflichen Zentralbibliothek.
  • Die Literaturversorgung auf der Ebene öffentlicher Diözesanbüchereien steht unter der organisatorischen Leitung der Diözesanstelle des St. Michaelsbundes.

Am 30. Mai 2022 verstarb in Regensburg der Gründungsdirektor des Bischöflichen Zentralarchivs und der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg Msgr. Dr. Paul Mai.

Der am 11. April 1935 in Breslau geborene Paul Mai fand nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst im niederbayerischen Ganghofen eine neue Heimat. Er besuchte das Bischöfliche Studienseminar in Straubing und studierte katholische Theologie, Kunstgeschichte und Geschichte in München und Regensburg. 1962 wurde er von der Münchener Universität mit einer Arbeit zum Thema „Die Traditionen, die Urkunden und das älteste Urbarfragment des Stiftes Rohr, 1133–1332“ promoviert. Im selben Jahr erhielt er in Regensburg die Priesterweihe. Nach einer Tätigkeit als Kaplan in Eggenfelden und nachfolgend als Präfekt im Regensburger Studienseminar Obermünster wurde Paul Mai 1967 von Bischof Rudolf Graber mit den Aufgaben eines bischöflichen Archivars und Bibliothekars betraut.

In dieser Funktion verwirklichte er im Auftrag der Diözese sein Lebenswerk: die Neuerrichtung des Bischöflichen Zentralarchivs und der Bischöflichen Zentralbibliothek auf dem Gelände des ehemaligen Damenstifts Obermünster am St.-Peters-Weg. Während das Bistumsarchiv bereits 1971 seine Arbeit in den Räumlichkeiten des früheren Knabenseminars aufnahm, wurde der nach damaligem Stand modernste Bibliotheksbau Deutschlands mit seinem noch heute das Stadtbild prägenden „Bücherturm“ im Oktober des darauffolgenden Jahres 1972 von Bischof Graber eingeweiht. Das Konzept, die Institutionen Archiv und Bibliothek unter einem Dach zu führen, hat sich dabei zu einem auch von anderen Diözesen aufgegriffenen erfolgreichen Modell etabliert.

Neben seiner Tätigkeit in Archiv und Bibliothek, den als „Gedächtnis des Bistums“ unverzichtbaren Einrichtungen, war Dr. Paul Mai maßgeblich auch am Aufbau der diözesanen Museen beteiligt. Zugleich oblag ihm die Aufsicht über das Katholische Matrikelamt und die Diözesanstelle des St. Michaelsbundes für die Betreuung der katholischen öffentlichen Büchereien. Er bekleidete außerdem zahlreiche Ehrenämter, so unter anderem den Vorsitz des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte, des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, des vormaligen Instituts für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte und des Regensburger Deutschordenshauses. Bis ins höhere Alter war er mit Vorträgen und Aufsätzen wissenschaftlich tätig. Am 1. September 2014 trat er in den Ruhestand. Die letzten Jahre verbrachte er zurückgezogen im Deutschordenshaus St. Josef in Regensburg. Requiescat in pace.

Msgr. Dr. Paul Mai