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Kommunionhelfer, Lektoren, Vorbeter – der liturgische Dienst ist nicht rein einem Priester vorbehalten.  Er wird häufig von ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Sie helfen nicht nur während der Liturgie, sondern oft auch in der Gottesdienstvorbereitung. Ministranten gehören zu den jüngsten Helfern. Aber selbstverständlich können Sie sich auch im Erwachsenenalter an liturgischen Diensten und der Gottesdienstvorbereitung beteiligen. Dafür bietet die Fachstelle Liturgie des Bistums Regensburg im Rahmen des Pastoralliturgischen Seminars einige Kurse an.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie Kommunionhelfer werden können? Und welche Aufgaben zu diesem Ehrenamt dazu gehören? Mehrere Tausend Frauen und Männer im Bistum Regensburg sind als Kommunionhelfer ausgebildet. Sie alle sind beauftragt

  • beim Austeilen der Hl. Kommunion während der Messfeier zu helfen
  • den Kranken und Alten die Eucharistie zu bringen
  • zum Dienst am Krankenbett
  • und in besonderen Situationen die Eucharistie zur Verehrung auszusetzen.

Einführung in den Kommunionhelferdienst

Die Teilnahme am Einführungskurs ist Voraussetzung zur Bischöflichen Beauftragung zum Kommunionhelferdienst. Anmeldungen können nur durch die zuständigen Pfarrer, Priester in der Sonderseelsorge und Ordensobere mit dem entsprechenden Formular erfolgen: Anmeldeformular Kommunionhelfer
 

Teilnehmen können Männer und Frauen ab 21 Jahren. Hier finden Sie weitere Voraussetzungen für den Dienst der Kommunionhelfer.

Inhalt: Einführung in den Kommunionhelferdienst während der Messfeier anhand der diözesanen Ordnung.
 

Bischöfliche Beauftragung

Die bischöfliche Beauftragung zum Kommunionhelferdienst ist befristet auf 5 Jahre. Danach kann sie verlängert werden. Eine Verlängerung ist an die Teilnahme an einem Besinnungs-, Bildungs- und Begegnungstag gebunden.

Inhalte: Spirituelle Vertiefung, pastoralliturgische Fort- und Weiterbildung sowie Begegnung und Austausch mit anderen Kommunionhelfern aus den teilnehmenden Pfarreien der Diözese Regensburg mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Fragen und Hilfestellungen seitens des Referats Liturgie.

 

Der Dienst am Krankenbett

Seit Jahren hat sich vielerorts die gute Tradition entwickelt, nach der sonntäglichen Eucharistiefeier oder während der Woche kranken bzw. alten Menschen zu Hause oder in den Krankenhäusern und Heimen regelmäßig die heilige Kommunion zu spenden. Viele Männer und Frauen versehen hier einen wichtigen Dienst an denen, die durch eine Krankheit oder wegen ihres hohen Alters nicht zur gottesdienstlichen Versammlung der Gemeinde kommen können. Diesem Anliegen widmen sich Fortbildungstage zur Krankenkommunion zu Hause, in Krankenhäusern und in Altenheimen. Die Studientage richten sich an bischöflich beauftragte Kommunionhelfer-/innen, die den Dienst am Krankenbett (Krankenkommunion) ausüben.
 

Inhalte: Begegnung mit Kranken und deren Angehörigen, Krankenbesuch, Organisation und Feier der Krankenkommunion.

 

Eucharistische Verehrung

Die Beauftragung zum Kommunionhelfer schließt die Möglichkeit ein, in Abwesenheit von Priester und Diakon die Eucharistie zur Verehrung auszusetzen und das Gebet vor dem Allerheiligsten anzuleiten.
 

Inhalte: Bedeutung, Anlässe und Formen der Eucharistieverehrung sowie Anregungen und Impulse zur Verehrung der Heiligen Eucharistie in der Pfarrgemeinde.

Gerade in der heutigen Zeit beteiligen sich viele Frauen und Männer aktiv in der Liturgie. Dieses wichtige liturgische Engagement ist aus den meisten Pfarrgemeinden unserer Diözese nicht mehr wegzudenken.


Daraus erwächst den Pfarrgemeinden nun die Chance, die lebendige Vielfalt der Gottesdienste, die in den letzten Jahrzehnten weithin zurückgedrängt worden war, neu zu entdecken und gezielt wiederzubeleben.

Die deutschen Bischöfe benennen in ihrer Arbeitshilfe DBK 62 („Zum gemeinsamen Dienst berufen.“ Die Leitung gottesdienstlicher Feiern – Rahmenordnung für die Zusammenarbeit von Priestern, Diakonen und Laien im Bereich der Liturgie) verschiedene Gottesdienste, die von Laien ohne Beauftragungen durch den Bischof geleitet werden können: Tagzeiten und Andachten.

Wer wünscht sich nicht, dass beim Hören des Wortes Gottes der Funke überspringt und seine Kraft und Schönheit die Hörer auch erreicht?

Lektorinnen und Lektoren leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkündigung des Wortes Gottes. Erfahrungsgemäß bestehen aber auch viele Unsicherheiten. Die Lektorenschulung soll Frauen und Männern helfen, sich noch besser auf diesen Dienst vorzubereiten, sie theoretisch und praktisch zu schulen und ihnen somit mehr Sicherheit zu geben, um mit Kompetenz und Würde das Wort Gottes zu verkündigen.

Terminvereinbarung:

Dr. Lioba Faust
Tel.:  +49 941 29 83 718