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Zur Neuigkeit
Diözesansteuerausschuss des Bistums Regensburg besucht das „Institut für religiöse Alltagskultur“
Ort gelebter Glaubenskultur
Regensburg, 11. Juni 2026
Bei schönstem Wetter besuchten 13 Mitglieder des Diözesansteuerausschusses mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer das „Institut für religiöse Alltagskultur“ in der Schwarzen-Bärenstraße 2 in Regensburg. Dr. Maria Baumann, Leiterin der Abteilung Kunst und Denkmalpflege sowie den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, führte die Gäste durch die am 25. März 2026 eröffnete Einrichtung.
„Religiöse Volkskunst ist im ganzen Bistum ein großes Thema“, sagte Dr. Maria Baumann bei der Führung am Donnerstagmittag. Das Institut in der Regensburger Altstadt erfüllt dabei eine Doppelfunktion: es ist sowohl zur Forschung als auch als Schaudepot gedacht. Zudem ist im Erdgeschoss des Gebäudes eine so genannte Werkstatt untergebracht, in der Workshops des Museums für Kinder stattfinden. Dieser Raum stünde auch anderen zur Verfügung, die Kurse oder Workshops anbieten möchten, so Baumann. Danach warf die Gruppe einen Blick in die Galluskapelle. Im ersten Stockwerk zeigte die Leiterin der Kunstsammlungen dem interessierten Publikum ein Exponat, das derzeit noch vollständig aufgebaut wird.
Eine Riesen-Schneekrippe im Institut
Dabei handelt es sich um die Ettaler Schneekrippe, die stolze 7,5 Meter lang ist und sogar eine eigene Lichtinszenierung hat. Per Knopfdruck können dabei einzelne Figuren beleuchtet werden. Ein Teil dieser über 150 Figuren müssen noch restauriert und aufgestellt werden. Insgesamt werden bei dieser Krippe etwa 40 Nationen vereint, so Bischof Rudolf, der an dieser Stelle sein Expertenwissen über Krippen einbrachte. Die Krippe stammt vom verstorbenen Oberammgauer Krippenschnitzer Christian Wagner.
In der knapp einstündigen Führung erfuhren die Gäste Wissenswertes über religiöse Volkskunst, was anschaulich durch zahlreiche Objekte verdeutlicht wird. Darunter sind unter anderem Hinterglasbilder, Votivbilder und Adventskalender. In einem weiteren Nebenbau befindet sich derzeit zudem eine neapolitanische Krippe im Aufbau, die einen ganzen Raum für sich einnehmen wird. Derzeit wird das „Institut für religiöse Alltagskultur“ eingerichtet. „Im Moment geht es darum, die optimalen konservatorischen Bedingungen zu schaffen“, so Baumann.
Der Diözesansteuerausschuss im Bistum Regensburg
Im Bistum Regensburg wird der Diözesansteuerausschuss alle sechs Jahre gewählt. Er besteht aus 16 Mitgliedern, wobei neun davon weltlich sind und die Mehrheit darstellen. Er trifft abschließende Entscheidungen darüber, wie Kirchensteuermittel vernünftig eingesetzt werden, verabschiedet den Diözesanhaushalt und kontrolliert die Ausgaben der Diözese. Weitere Details darüber, wie sich der Diözesanausteuerausschuss zusammensetzt und mit welchen Aufgaben er betraut ist, findet sich ausführlicher hier.
Spannendes zur Entstehungsgeschichte des Instituts, weitere Informationen zur Galluskapelle und Informationen rund ums Institut selbst finden sich in zahlreichen Print- und TV-Beiträgen:
Die Inkarnation eröffnet christliche Bildwelten
Bischof Rudolf Voderholzer segnet das Institut für religiöse Alltagskultur in Regensburg
Ein Blick in die Galluskapelle
Institut für religiöse Alltagskultur - „Wir ziehen ein!“
Ehrenfelser Hof wurde denkmalgerecht saniert - Eine ideale Nutzung
Institut für religiöse Alltagskultur - Was fasziniert an der Volkskunst?
Institut für religiöse Alltagskultur - Sanierungen laufen auf Hochtouren
Das neue „Institut für religiöse Alltagskultur“ - Blick hinter die Kulissen
Text und Fotos: Lea Grosser
(lg/js)








