
Fritz Gerlich Büste findet würdigen Platz in der Münchener Innenstadt
Rund 200 Interessierte, Forscher und auch Verehrer des von den Nazis ermordeten Journalisten Fritz Gerlich aus ganz Bayern waren gekommen, als in der Nähe des Münchener Königsplatzes eine bronzene Gerlich-Büste des Regensburger Bildhauers Andreas Prucker enthüllt wurde. Prucker hatte zuvor anlässlich des Katholikentags 2014 die Büste aus Stein gemeißelt. Ein zweiter Abguss der Büste wird demnächst auch im Regensburger Westen in der Gerlichstraße einen angemessenen Platz finden. Bischof Rudolf Voderholzer hatte sich dafür eingesetzt und die Kosten persönlich übernommen. „Es gab in Bayern wohl nur wenige Journalisten, die den Nationalsozialismus mit dem gleichen Scharfsinn und mit der gleichen Konsequenz, mit der gleichen Kompromisslosigkeit und Zivilcourage bekämpft haben wie Fritz Gerlich“, sagte Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) im Hansa-Haus des katholischen Sozialverbands KKV, der das Denkmal gestiftet hat.

V.l.n.r.:Jan Gerlich, Großneffe von Fritz Gerlich, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Bischof Rudolf Voderholzer, der Künstler Andreas Prucker und Klaus-Diester Engelhardt (KKV)

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