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Zur Neuigkeit
Paris: Leo XIV. lud Messdiener mit Down-Syndrom ein
Historisches Zeichen für Inklusion
Paris / Regensburg, 29. September 2026
Es war ein denkbar großes Zeichen der ProLife-Haltung der katholischen Kirche: Sechs Jugendliche, die alle Träger von Trisomie 21 sind, durften bei der größten katholischen Messfeier in der gesamten Geschichte Frankreichs als Messdiener dabei sein. Sie hatten dem Papst im Juni 2026 einen Brief geschrieben und selbst nach Rom gebracht, und die Antwort kam prompt: ein schlichtes und klares „Ja“.
Théophile, Maxime, François, Foucauld, Timothée und Jérôme hatten gemeinsam dem Papst einen Brief geschrieben und unterzeichnet. Während der Audienz, die Papst Leo der Lejeune-Stiftung im Juni gewährte, wie hier zu sehen ist, übergab der elfjährige Théophile dann diesen Brief an den Papst. Als dann der Antwortbrief aus dem Vatikan kam und das päpstliche „Ja“ übermittelte, war dies Anlass für große Freude.
Die Lejeune-Stiftung veröffentlichte ein Foto dieser Ministranten und einer Begleitperson auf ihrem Twitterauftritt und schrieb dazu: „Die sechs jungen Menschen mit Trisomie 21, die bei der Messe von #PapstLeoXIV dienen werden, sind bereit! „Es freut mich sehr; bei dem Gedanken, an seiner Seite zu sein, geht mir das Herz auf. Ich bin so stolz!“ Indem der Papst diese jungen Menschen einlädt, bei der Messe zu dienen, macht er der Welt ihre Verletzlichkeit bewusst. Dies ist ein starkes Zeichen an Frankreich und die Welt. Damit die Welt Leben hat, wollen wir Raum für jedes Leben schaffen!“
Das französische katholische Nachrichtenportal „Aleteia“ berichtet wertschätzend: „François, Théophile, Maxime, Foucauld, Timothée und Jérôme – im Alter zwischen 11 und 28 Jahren – stehen in Verbindung mit der Fondation Jérôme Lejeune, die Menschen mit Down-Syndrom und anderen genetisch bedingten geistigen Behinderungen unterstützt. Der Dienst am Altar war zudem nichts, das eigens für den Papstbesuch ins Leben gerufen wurde: Der 22-jährige Maxime ministriert bereits seit seiner Erstkommunion und hilft inzwischen in seiner Pfarrei bei der Ausbildung jüngerer Messdiener, während der 28-jährige François regelmäßig in der Kirche Saint-Augustin in Paris dient.“
Papst Leo XIV. hatte gegenüber der Fondation Jérôme Lejeune im Juni 2026 bekräftigt: „Die Medizin darf niemals zur Dienerin des geplanten Todes werden!“ Dementsprechend äußerte sich nun auch „Aleteia“ höchst positiv: „Sollte es vor dem größten Einsatz ihrer ‚Messdiener-Karriere‘ Nervosität gegeben haben, so hat am Ende wohl die Begeisterung gesiegt. François gab im Vorfeld zwar zu, dass er etwas gestresst sei, bezeichnete die Aussicht, dem Papst nahe zu sein, dann jedoch als ‚Rayon de Soleil‘ – als einen Sonnenstrahl.“
Text: Petra Lorleberg
(sig)




