Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Papst Leo XIV. zum Karsamstag
Tag der absoluten Stille
Rom / Regensburg, 4. April 2026
Der Karsamstag: ein Tag, der vom Schweigen spricht – und doch von Hoffnung erfüllt ist. Papst Leo XIV. deutet diese Stille nicht als Leere, sondern als dichte Erwartung: „Der Sohn Gottes ruht im Grab. Aber seine ‚Abwesenheit‘ ist keine Leere: Sie ist Erwartung, verhaltene Fülle, in der Finsternis bewahrte Verheißung.“
Die Erde scheint still zu stehen, doch Leo XIV. sagt: „Es ist eine sinnerfüllte Stille, wie der Schoß einer Mutter, die ihr noch ungeborenes, aber bereits lebendiges Kind in sich trägt.“ Auch die Ruhe dieses Tages hat Gewicht: „Jetzt ruht auch der Sohn, nachdem er sein Heilswerk vollendet hat. Nicht weil er müde ist, sondern weil er seine Arbeit beendet hat. […] Es gibt nichts mehr hinzuzufügen.“
Der Ruhepunkt, auch im Leben heute, sagt Leo XIV: „Wir tun uns schwer, innezuhalten und zu ruhen. Wir leben so, als wäre das Leben nie genug. Wir haben es eilig, zu produzieren, uns zu beweisen, nicht den Kürzeren zu ziehen. Aber das Evangelium lehrt uns, dass innehalten zu können eine Geste des Vertrauens ist, die wir lernen müssen. Der Karsamstag lädt uns ein, zu entdecken, dass das Leben nicht immer davon abhängt, was wir tun, sondern auch davon, wie wir das, was wir tun konnten, loszulassen wissen.“
Denn selbst im Schweigen geschieht schon Neues: „Jesus […] schweigt im Grab. Aber gerade in dieser Stille beginnt das neue Leben aufzukeimen. Wie ein Samenkorn in der Erde, wie die Dunkelheit vor der Morgenröte.“ Papst Leo XIV. hat sich im vergangenen Sommer bei den Generalaudienzen mit der Passion und der Auferstehung Jesu beschäftigt. Diese Gedanken zum Karsamstag stammen aus der Generalaudienz vom 17.09.2025.
Text: Vatican News
(sig)




