Knieprobleme, entzündetes Knie

Knie-Chirurgie: Vorführung im Kelheimer Caritas Krankenhaus St. Lukas

Robotergestützte CORI-Technik


Regensburg/Kelheim, 11. Mai 2026

Im Caritas-Krankenhaus St. Lukas kommt seit rund eineinhalb Jahren modernste Technik in der orthopädischen Chirurgie zum Einsatz. Mit dem robotergestützten CORI-Systems in der Knie-Endoprothetik hat St. Lukas einen zukunftsweisenden Weg beschritten: hin zu noch präziseren Operationen, minimalinvasiveren Eingriffen und einer spürbaren Steigerung der Patientenzufriedenheit. Diese Technik wird der Allgemeinheit bei der CORI-Roadshow am Mittwoch, 20. Mai, ab 9 Uhr auf dem Platz vor dem Haupteingang des Krankenhaues vorgestellt. 

In der Aktionszeit bis 15 Uhr werden gemeinsam mit der Herstellerfirma Smith & Nephew aus Hamburg auch drei Workshops (9:30, 11:00 und 12:30 Uhr) angeboten, in welchen sich Interessierte mit den Möglichkeiten dieser intelligenten, effizienten und digitalen Chirurgie vertraut machen können. Seitens des Krankenhauses werden Freigetränke angeboten. 

CORI-System: modernste Technologie im Bereich Kniegelenk

Das CORI-System gilt derzeit als eine der modernsten Technologien zur Behandlung des Kniegelenks. Es erstellt ein hochauflösendes 3-D-Modell des betroffenen Bereichs und ermöglicht es, Implantate exakt dort zu platzieren, wo sie ihre Funktion optimal entfalten können. Anders als bei herkömmlichen Verfahren wird der Eingriff individuell auf das jeweilige Bein des Patienten abgestimmt – von der präzisen MRT-basierten Bildgebung bis hin zur passgenauen Positionierung des Implantats, durch den Ingenieur hinter dem System.

Besonders hervorzuheben ist die knochensparende Operationstechnik: Da das System mit höchster Genauigkeit Achsen und Winkel erfasst. Der Operateur kann das Implantat anschließend manuell einsetzen, die Lage frei gestalten, basierend auf den individuellen Gegebenheiten des Patienten. Dadurch kann der Eingriff gezielter und durch die geringe Knochenschnittmenge gewebeschonender erfolgen. Das bedeutet für viele Patienten: weniger Belastung, schnellere Erholung, bessere Langzeitergebnisse.

„Die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind durchweg positiv“, berichtet Claudia Eder. „Viele unserer Patienten spüren die Verbesserung bereits in der frühen Rehabilitationsphase – und profitieren langfristig von mehr Mobilität und Lebensqualität.“

Neues aus der Palliativstation des Krankenhauses

Musik spielt eine wichtige Rolle für die Patienten in der Palliativmedizin. Um so erfreulicher ist es, dass Musiktherapeut Thomas Schwarz fest in den Alltag der Palliativstation integriert werden konnte, finanziert über das Spendenkonto der Station. Zudem übergab der Hospizverein im Landkreis Kelheim e.V. 2.408,90 Euro für neue Musikinstrumente. 

Schwarz begleitet die Patienten mit Musik, Gesprächen und individuellen Angeboten, die Trost spenden und Erinnerungen wecken sollen. Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Hospizverein besteht seit 2023 und umfasst neben Besuchen auf der Palliativstation auch gemeinsame Ausbildungsangebote im Hospizbereich. Frühere Spenden unterstützten bereits die Ausstattung der Station und die Brückenpflege.

Text: Hans-Christian Wagner

(SSC)

Weitere Infos

Das Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim ist ein zukunftsorientiertes Krankenhaus der Versorgungsstufe I mit 200 Planbetten und den Fachabteilungen Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Akut- und Notfallmedizin, allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädieund Handchirurgie, Frauenklinik, Anästhesie und Intensivmedizin. Zudem verfügt das Krankenhaus über die Belegabteilungen Urologie und HNO.



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