News Bild Feierlicher Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Stiftsbasilika Waldsassen mit Bischof Rudolf Voderholzer

Feierlicher Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Stiftsbasilika Waldsassen mit Bischof Rudolf Voderholzer

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Im Rahmen eines festlichen Pontifikalgottesdienstes wurden am vergangenen Sonntag der neue Altar und der neue Ambo in der Stiftsbasilika Waldsassen geweiht. Damit fanden auch die insgesamt vier Jahre dauernden Renovierungsarbeiten in dem Gotteshaus ein offizielles Ende. Die Konsekration nahm der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer vor. Konzelebranten des Gottesdienstes waren unter anderem Stadtpfarrer Thomas Vogl und Abt Wolfgang Maria Hagl OSB von der Benediktinerabtei Metten.

„Altar und Ambo sind Ort der Begegnung mit dem Herrn“, sagte der Bischof in seiner Predigt, in der er das Johannes-Evangelium von der Heilung des Blindgeborenen auslegte. Die Menschen träfen am Altar auf den Herrn genauso wie bei der geschilderten Begegnung im Neuen Testament. Der Herr, so der Bischof, öffne die „Augen des Herzens“. Der Altar sei nicht nur irgendein Einrichtungsgegenstand, sondern „die Mitte“ schlechthin, die alles andere zweitrangig mache. „Und erst der geweihte Altar macht die Kirche zur Kirche“, betonte Voderholzer. Diesem „Sinnbild für Christus“ gebühre die Verehrung. Bischof Rudolf dankte allen, die mitgeholfen haben, dass die Renovierung so wunderbar gelungen sei. Ihnen gebühre das Verdienst, dass man in der Basilika die Erfahrung von der Schönheit und Größe Gottes machen könne.

Im Rahmen der Altarweihe setzte Bischof Rudolf Voderholzer Reliquien des Diözesanpatrons Hl. Wolfgang sowie des Hl. Bernhard von Clairvaux in Erinnerung an die frühere Zisterzienserkirche bei. Wenig später verschloss der Bärnauer Künstler Herbert Lankl die Nische im Altar. Die neue Altarinsel hat er aus Kelheimer Auerkalk Klassik geschaffen. In seiner Farbigkeit fügt sich der Stein gut zum Boden als auch zur neuen Farbgebung der Raumschale nach den Befunden aus der Erbauungszeit der ehemaligen Zisterzienserkirche (1689 – 1704) ein.

Staatsministerin Emilia Müller als offizielle Vertreterin der Bayerischen Staatsregierung betonte beim anschließenden Festakt, dass eine der schönsten Kirchen Süddeutschlands nun wieder in neuem Glanz erstrahle. „In so einem Gotteshaus fühlt man sich zu Hause“, so Müller. Die Basilika sei nicht nur ein „Juwel“ und ein „Ort der Begegnung“, sondern ein besonderer Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Die Instandsetzung seit 2013 sei eine Gemeinschaftsleistung so vieler Beteiligter gewesen: „Mit Bravour haben Sie es geschafft, die ursprüngliche Pracht wieder aufleben zu lassen!“