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Zur Neuigkeit
Bischof Rudolf feiert Pontifikalvesper zum Tag des geweihten Lebens in der Alten Kapelle
„Gott ins Zentrum unseres Lebens stellen“
Regensburg, 8. Februar 2026
„Ich grüße Euch und Sie alle ganz herzlich zu unserer traditionellen Vesper anlässlich des Tages des geweihten Lebens, den wir heuer am Sonntag nach dem 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn, feiern“, so begrüßte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Sonntagnachmittag die Mitglieder der Orden und geistlichen Gemeinschaften, die die Stiftsbasilika U. L. F. von der Alten Kapelle bis auf den letzten Platz füllten. Bischof Rudolf erinnerte auch daran, dass dieser Tag, den der hl. Papst Johannes Paul II. initiiert hatte, heuer zum 30. Mal gefeiert werden konnte.
Ihm assistierten bei der Pontifikalvesper Abt Thomas Maria Freihart OSB (Benediktinerabtei Weltenburg) und Propst Maximilian Korn CVR (Augustinerchorherren Paring) sowie die Diakone Pio Buzov (Paring) und Heribert Schambeck. Kirchenmusikalisch gestalteten der Mädchenchor der Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Elena Szuczies sowie Organist Simon Rager an der Papst-Benedikt-Orgel die Vesper.
Würdigung des Wirkens der Ordensleute und der gottgeweihten Personen
Der hl. Papst Johannes Paul II. hat den Tag des geweihten Lebens mit dem Apostolischen Schreiben „Vita consecrata – über das geweihte Leben und seine Sendung in Kirche und Welt“ (veröffentlicht am 25. März 1996) ins Leben gerufen. Nun war man gespannt, so Bischof Rudolf in seiner Predigt, welche Botschaft Papst Leo XIV., selbst Ordensmann und langjähriger Generaloberer des Augustinerordens, an seinem ersten Tag des geweihten Lebens als Pontifex an die Ordensleute und die gottgeweihten Personen richten würde. Vor allem die prophetische Sendung der Ordensleute habe Papst Leo XIV. unterstrichen: Mit ihren Gelübden hielten sie Gott in der Welt gegenwärtig, hielten den Himmel offen und gäben der Welt das notwendige Zeichen, „dass es mehr als nur alles gibt“. Im Blick auf das Charisma der verschiedenen Ordensgründer zeichnete der Papst auch die große Bandbreite des Wirkens aller im geweihten Leben nach: in der Stille der Klöster, im Apostolat, in der Schule, auf den Straßen oder in der Mission, oft sogar bis zum Martyrium.
Herausforderung an das gottgeweihte Leben in unserer Gesellschaft
In der Hoffnung und im Gebet dafür, dass unser Leben in Frieden bleiben möge, stellte sich Bischof Rudolf der Frage nach den besonderen Herausforderungen unserer Zeit. Neben der materiellen Armut, die auch durch Orden und geistliche Gemeinschaften bekämpft werde, sei die größte Armut die geistliche Armut: die religiöse Sprachlosigkeit und die Unfähigkeit zu beten. Hier sieht der Bischof die große Aufgabe der Orden und geistlichen Gemeinschaften, Orte des Gebets zu schaffen und den Menschen das Beten neu zu eröffnen. Bei der Erhebung dreier Kirchen im Bistum zu Münsterkirchen habe er die Bitte geäußert, dass diese Kirchen in besonderer Weise das Stundengebet pflegen mögen. Mit Blick auf die pastoralen Herausforderungen der kommenden Jahre sei es zudem wichtig, dass Klöster und geistliche Gemeinschaften als spirituelle Zentren wirken und die Menschen in ihrem Glauben unterstützen. Bischof Rudolf dankte allen Anwesenden für ihren Dienst und ihr Leben in der Nachfolge Christi, mit dem sie an unterschiedlichen Orten und auf unterschiedliche Weise „Gott ins Zentrum unseres Lebens stellen“.
Mit Maria im Gebet verbunden
Der Predigt folgten das Magnifikat und die eucharistische Anbetung. Von der Assistenz, dem liturgischen Dienst und vier Kerzenträgerinnen begleitet, zog Bischof Rudolf mit dem Allerheiligsten in einer Prozession durch die gesamte Stiftsbasilika und spendete zum Abschluss der Vesper am Tag des geweihten Lebens den eucharistischen Segen. Der Gruß an die Gottesmutter im Salve Regina schloss die Vesper feierlich ab. Anschließend trafen sich alle im Bischöflichen Ordinariat zum Gedankenaustausch. Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml, Leiter der Hauptabteilung Orden und Geistliche Gemeinschaften, zeigte sich sichtlich zufrieden über ein gelungenes Treffen der Ordensleute und Mitglieder der vielfältigen geistlichen Gemeinschaften. Trotz der unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Gemeinschaften, ihrer jahrhundertealten oder oft auch sehr kurzen Geschichte sowie ihrer Herkunft aus Europa, Afrika und Asien hatte man den Eindruck, sich bei einem großen Familientreffen zahlreicher Generationen zu befinden – vom jungen Novizen bis zur betagten Ordensfrau.
Text und Fotos: Carl B. Prämaßing
(jas und SG)











