Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Vatikanische Ratzinger-Stiftung mit neuer Leitung
Die Theologie Papst Benedikts XVI.
Rom / Regensburg, 30. Januar 2026
Papst Leo XIV. hat zusammen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die institutionellen Organe der vatikanischen Joseph-Ratzinger-Stiftung erneuert und den Priester Roberto Regoli zu ihrem neuen Präsidenten ernannt. Die am 1. März 2010 gegründete Stiftung hat zum Ziel, das Studium und die Theologie des Werks von Papst Benedikt XVI. durch Projekte und Konferenzen zu fördern und zu unterstützen; auch der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gehört zu den Mitgliedern.
Nach zehn Jahren an der Spitze der Stiftung endete die Amtszeit von Pater Federico Lombardi SJ, dem ehemaligen Direktor des Presseamtes des Heiligen Stuhls. Regoli, sein Nachfolger, ist Professor für Zeitgeschichte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom sowie Autor zahlreicher Studien zur Geschichte des Papsttums und der römischen Kurie. In einer von der vatikanischen Stiftung verbreiteten Botschaft bedankte sich Regoli für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, dass er „dies auf die bestmögliche Weise erwidern“ möchte.
Er hob insbesondere den Beitrag der Kardinäle Francisco Ladaria und Gianfranco Ravasi hervor, sowie ganz besonders jenen von Lombardi, der in den vergangenen zehn Jahren „mit Umsicht und Zuversicht den Weg der institutionellen Initiativen geleitet hat“. Papst Leo hat Kardinal Kurt Koch, den Präfekten des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, Erzbischof Georg Gänswein, Erzbischof Salvatore Fisichella, Bischof Rudolf Voderholzer, den Priester und Dogmatiker Achim Buckenmaier sowie die Ärzte Andrea Filippi und Giuseppe Mascarucci als Mitglieder der Stiftung bestätigt.
Als neue Mitglieder wurden Kardinal Ángel Fernández Artime SDB, Erzbischof Bruno Forte, die Rechtsanwältin Francesca Bazoli sowie die Ärzte Alberto Gasbarri und Aurelio Ingrassia ernannt. Unter den vorrangigen Verpflichtungen für die kommenden Jahre hob der neue Präsident den 100. Geburtstag von Joseph Ratzinger hervor, für den bereits verschiedene Kongressinitiativen, Publikationen, Ausstellungen und Konzerte vorbereitet werden, an denen viele Länder aus allen Kontinenten beteiligt sein werden.
„Das Erbe Ratzingers, des Theologen und Papstes, ist sehr lebendig, auch pastoral, als Quelle und Bestätigung vieler persönlicher Wege der Bekehrung in der Welt“, bekräftigte Regoli. Er erinnerte daran, dass „die Lebendigkeit seines Denkens nicht nur etwas zu sagen hat, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zu den theologischen und kulturellen Debatten unserer Zeit leisten kann“. Er engagiere sich dafür, „dass diese Stimme auch durch die Stiftung weiter erklingen kann“. Besonders denke er „an die jungen Menschen, denen geholfen werden muss, die Schönheit des Glaubens wiederzuentdecken, vor allem in Christus und in der Kirche.“
Text: CNA Deutsch
(sig)
Weitere Infos
Unser Bild: Während der Apostolischen Reise von Papst Benedikt XVI. nach München, Altötting und Regensburg vom 9. bis 14. September 2006 ist es an der Universität Regensburg zu einem Treffen mit den Vertretern aus dem Bereich der Wissenschaften gekommen. Dabei hat Benedikt XVI. in der dortigen Aula Magna am Dienstag, 12. September 2006, eine Ansprache gehalten, die er selbst als Vorlesung bezeichnet hat. Diese Ansprache steht exemplarisch für Theologie und Bedeutung Benedinkts XVI., sie ist in ihrer Bedeutung kaum zu überschätzen.




