gruppenbild Menschen mit Behinderung und Pfleger

Schreibwettbewerb der KJF Werkstätten begeistert mit starken Texten

Worte, die bewegen


Regensburg, 14. April 2026

Beim zweiten Schreibwettbewerb der KJF Werkstätten sind 13 eindrucksvolle Texte entstanden. In den Straubinger Werkstätten St. Josef wurden nun die Siegerinnen und Sieger bekanntgegeben. Stephanie Lehner überzeugte die Jury und darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Ihr Gedicht wird künftig auf dem Literaturwanderweg Stille Laute in Bludesch im österreichischen Vorarlberg zu sehen und zu hören sein. Platz 2 belegte Lea Listl, Platz 3 ging an Andrea Schwingshärl.

„Wir haben wunderbare Texte aus allen unseren fünf Standorten erhalten. Das Motto Einblicke und Ausblicke haben wir bewusst sehr abstrakt gewählt, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen dürfen“, sagte Mario Franz, Fachdienst für Leichte Sprache in den KJF Werkstätten. Auch Daniela Tremmel, die Referentin der Geschäftsführung, ist begeistert von den Ergebnissen des Schreibwettbewerbs: „Ich habe größten Respekt davor, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Dabei sind Texte herausgekommen, die ans Herz gehen!“

Ein Gedicht als Zeichen der Wertschätzung 

Werkstatträtin und Jurymitglied Erika Stelzl dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schreibwettbewerbs: „Ihr hattet den Mut, uns an euren Sehnsüchten, Wünschen und Gedanken teilhaben zu lassen. Das war großartig und macht mich schon jetzt neugierig aufs nächste Jahr!“

Ani Mathes, Schriftstellerin und Organisatorin des Literaturwanderwegs Stille Laute, brachte ihre Wertschätzung mit einem eigenen Gedicht zum Ausdruck: „Von Land zu Land, wir geben uns die Hand. Das ist die schönste Brücke, eine Menschenbrücke. Sie kostet ganz wenig, nur ein kleines Lachen.“ 

Neben Erika Stelzl und Ani Mathes waren Melanie Eibl und Evi Feldmeier, die beiden Geschäftsführerinnen der KJF Werkstätten gGmbH, Dr. phil. Christian Zürner, Professor für Soziale Kulturarbeit und Kulturmanagement an der OTH Regensburg, und Sebastian Müller, Leiter des Büros für Leichte Sprache der KJF Regensburg, in der Jury.

Text & Bild: Sebastian Schmid

(SSC)



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