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Zur Neuigkeit
Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Leonhard
Pfarrkirche Leonberg wird trockengelegt
Regensburg/Leonberg, 10. Juni 2026
Seit April vergangenen Jahres laufen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Leonhard. Die Arbeiten an der Außenfassade sind weitestgehend abgeschlossen, aktuell laufen die Arbeiten an der Trockenlegung des Kirchengebäudes und der Neugestaltung der Außenanlagen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, den gesteckten Kostenrahmen mit 1,2 Millionen Euro einhalten zu können. Bislang hat die Kirchenverwaltung 700000 Euro schon an Rechnungen bezahlt.
Was bisher geschah: Im ersten Bauabschnitt wurden die Außensanierung neu verputzt, an der Dachfläche fanden Reparaturarbeiten statt, weiter wurden neue Holzfenster im Westgiebel eingebaut und der Turmhelm neu verblecht. Mit den bisherigen Arbeiten sind Architekt Thomas Sticht, Kirchenpfleger Wolfgang Kreger und Pfarrer Oliver Pollinger sehr zufrieden. Der gesteckte Kostenrahmen der Sanierungsarbeiten konnte eingehalten werden. Seit einigen Wochen läuft nun die Trockenlegung der Außenmauer der Pfarrkirche. Mit den Arbeiten beauftragt wurde das Wiesauer Bauunternehmen Streber. Rund um das Außenmauerwerk wird 1,25 Meter tief aufgegraben, Ziel ist es, dass die Feuchtigkeit im Inneren des Mauerwerks nach außen kann. Deshalb muss der Zementputz, der dort früher angebracht wurde, entfernt werden.Mittels Dränage wird das Wasser abgeleitet, in dessen Zug auch eine neue Entwässerungsleitung verlegt wird. Überwacht werden die Aufgrabungsarbeiten von der Firma In Terra Veritas aus Weiden, einer Fachfirma für archäologische Grabungsarbeiten. Nina Hoffmann ist regelmäßig vor Ort, wenn die Aufgrabungen stattfinden. Sie spricht von einem historischen Ort, falls etwas gefunden wird, wird der Tatbestand dokumentiert und festgehalten. Die aktuellen Bauarbeiten im Umfeld der Pfarrkirche sollen bis zum Sommer heuer fertiggestellt sein. Am Dienstag wurde die mächtige Treppe zum Eingang der Kirche abgebrochen. Die Bauarbeiter mussten vorsichtig arbeiten, schließlich sollen die Treppen wiederverwendet werden. Mittels Kompressor und Specht wurde das Fundament entfernt, das jetzt neu errichtet wird, ehe die alten Treppen wieder eingebaut werden.
Architekt Thomas Sticht lobt die am Bau beteiligten Handwerker und bescheinigt ihnen einen gute handwerkliche Arbeit. Er spricht von einer herausfordernden Arbeit, denen die Handwerker gerecht werden. "Es macht Freude, den täglichen Fortschritt am historischen Gebäude miterleben zu dürfen", sagte Sticht. In diesem Zusammenhang gilt der Dank aller Verantwortlichen für die großartige Unterstützung auf Seiten der Bevölkerung. Erst kürzlich wurde ein Scheck in Höhe von 17000 Euro überreicht, der mit zur Finanzierung des Projektes verwendet wird. Die Außensanierung der Pfarrkirche ist aktuell mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt, die Hälfte der Kosten übernimmt die Diözese Regensburg.
Erst wenn die Außensanierung und Trockenlegung der Pfarrkirche komplett abgeschlossen ist, wird die Innensanierung der Pfarrkirche angegangen. "Die Voruntersuchungen sind weitestgehend abgeschlossen", informiert Kirchenpfleger Wolfgang Kreger. Schon jetzt ist klar, dass die Altäre restauriert werden müssen. Weiter sollen der Innenputz gereinigt und im unteren Bereich neuer Sanierputz aufgetragen werden. Neu verlegt werden müssen die Elektroleitungen im Gotteshaus, angedacht ist zudem eine Orgelsanierung. Nach bisheriger Kenntnis muss der Boden in der Kirche nicht geöffnet werden. Pfarrer Oliver Pollinger zeigte sich im Gespräch mit dem Verlauf der bisherigen Arbeiten sehr zufrieden. "Alle arbeiten nach Plan, der Zeitplan kann bislang eingehalten werden". Die Kosten für die Innensanierung wurden noch nicht berechnet, diese erfolgt erst nach der Fertigstellung im Außenbereich. "Wir müssen schauen, ob wir uns dies noch leisten können", sagte Kirchenpfleger Wolfgang Kreger.
Text und Fotos: Josef Rosner
(chb)










