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Zur Neuigkeit
Portrait von Papst Leo XIV.
Gemäletriologie vollendet
Regensburg, 30. April 2026
Am Donnerstagnachmittag bekam Bischof Dr. Rudolf Voderholzer das fertige Portrait von Papst Leo XIV. überreicht. Gefertigt wurde das Kunstwerk vom Maler Hermann J. Heissaus Bad Tölz. Der Künstler fertigte schon mehrere Papstportraits im Auftrag des Bistums Regensburg an.
Bei der Gemäldeübergabe im Bischöflichen Ordinariat waren auch Frau Dr. Maria Baumann, die Leiterin der Kunstsammlungen des Bistums, sowie die Ehefrau des Künstlers anwesend. Gemeinsam wurde das 70 mal 90 Zentimeter große Bild ausgepackt und bestaunt. Bischof Rudolf zeigte sich nach intensiver Betrachtung des Gemäldes sichtlich begeistert. Das Portrait von Papst Leo wird ab sofort im Ordinariatsraum hängen. Mit dem Portrait des aktuellen Papstes ist auch die Gemäldetriologie vollendet. Bisher hingen schon die Portraits der verstorbenen Päpste Benedikt XVI. und Franziskus im Ordinariatsraum. Alle Portraits wurden von Künstler Hermann J. Heiss gefertigt. Rechtzeitig vor dem ersten Jahrestag der Wahl von Papst Leo XIV. am 08. Mai, konnte das Gemälde fertiggestellt und präsentiert werden. Rund ein Jahr hat es von der Beauftragung des Gemäldes, bis zur Übergabe an Bischof Rudolf gedauert. Künstler Hermann Heiss gab Bischof Rudolf und Frau Dr. Maria Baumann einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen und erklärte, dass er sich zu Beginn solch eines Auftrags sehr intensiv mit der zuportraitierenden Person auseinandersetze. Er schaue sich viele Fotos der Person an und studiere die charakteristischen Merkmale des Gesichtes.

Kunst auf höchstem Niveau
Das Portrait von Papst Leo XIV. zeigt den Heiligen Vater gütig und liebevoll lächelnd. Dieses Gemälde unterscheidet sich allerdings von den anderen beiden Papstportraits. Papst Leo wird nicht nur sitzend, beziehungsweise stehend portraitiert, wie es sonst üblich ist, sondern das Gemälde zeigt eine Aktion. Papst Leo XIV. verweist mit zwei Fingern auf die Seite einer aufgeschlagenen Bibel. Diese Bibelseite zeigt das Wappen des Augustinerordens, dem Papst Leo angehört. Das Wappen des Augustinerordens (Ordo Sancti Augustini, OSA) besteht traditionell aus einem brennenden Herzen, das von einem Pfeil durchbohrt ist, oft platziert auf einem aufgeschlagenen Buch. Als ehemaliger Generalprior seines Ordens ist Papst Leo geprägt durch die Spiritualität des heiligen Augustinus. Daher betont er oft ein einfaches Leben im Dienst der Gemeinschaft. Er ist der Papst aus dem Augustinerorden.
Somit zeigt dieses Gemälde nicht nur ein klassisches Portrait von Papst Leo XIV., sondern es erzählt eine ganze Geschichte. Dies war auch Künstler Hermann Heiss wichtig zu betonen. Das Gemälde wurde mit Temperafarben gefertigt. Dabei werden Pigmenten ein Bindemittel beigemischt, in diesem Fall ein rohes Ei. Tempera ist eine der ältesten bekannten Maltechniken, die es gibt. Diese Technik wurde bereits bei der frühen Ikonenmalerei verwendet und ist sehr alterunsgbeständig. Künstler Hermann Heiss ist auf diese Technik spezialisiert.
Künstlerischer Werdegang von Hermann Heiss
Geboren wurde der Künstler am 6. Dezember 1955 und arbeitete bis 2005 als Bauingenieur, bevor er sich entschloss als freischaffender Künstler tätig zu sein. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er unter anderem durch eine dreijährige Lehre bei Alexander „Sasha" Schwartz in München sowie durch die erfolgreiche Teilnahme an der Meisterklasse der Leonardo Kunstakademie Salzburg bei Professor Baier.
Sein künstlerisches Schaffen konzenriert sich vor allem auf die Schaffung von Portraitbildern, Stilleben und figurativen Ölbildern.
2019 fertigte er bereits, im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer, beeindruckende Portraits von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus. Ebenso fertigte er ein weiteres großes Gemälde von Papst Benedikt, das Joseph Ratzinger kniend und betend darstellt und somit das zeigt, wofür vor allem sein letzter Lebensabschnitt stand: für das stille Gebet in und für die Kirche, und die Verehrung Gottes. Dieses Bild illustrierte auch das Sterbebild, das das Bistum Regensburg damals anfertigen ließ.
Text und Fotos: Christian Beirowski
(jas/chb)

















