News Bild Pfarrgemeinderatswahlen am 12. März – „Aus Überzeugung kandidieren – wählen – mitmachen“

Pfarrgemeinderatswahlen am 12. März – „Aus Überzeugung kandidieren – wählen – mitmachen“

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(dr) Am kommenden Sonntag werden in ganz Bayern die neuen Pfarrgemeinderäte (PGR) für die katholischen Pfarreien gewählt. Tausende von Gläubigen begeben sich daher am 12. März an die Wahlurnen ihrer Heimatpfarrei, um die Vertreter für das Laiengremium zu wählen. In der Diözese Regensburg geschieht dies in mehr als 730 Pfarreien mit insgesamt 1.097.137 wahlberechtigten Katholiken.
Ein Anliegen der Kirche von Regensburg ist es im Blick auf die im Ehrenamt Tätigen, dass die Pfarrgemeinderäte das Leben und Zusammenleben der Pfarrei im Auge haben, um sinnstiftend und aufbauend in Kirche und Welt zu wirken. Die Aufgaben in den einzelnen Gemeinden werden in unserer säkularisierten Gesellschaft immer dringlicher, deshalb seien überzeugte Christen heute nötiger denn je, erklärt Bischof Gerhard Ludwig Müller in seinem Aufruf zur Pfarrgemeinderatswahl. „Ich ermuntere daher alle Frauen und Männer, in der Pfarrei, in Gremien wie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, aber auch in den Vereinen und Verbänden die Aufgaben des Laienapostolats mit Überzeugung, Schwung und Freude anzupacken“, so der Bischof weiter.
Wahlberechtigt sind alle Katholiken der Pfarrei, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben sowie sich nicht durch formalen Akt von der römisch-katholischen Kirche losgesagt haben. Der Pfarrgemeinderat wird von den Gemeindemitgliedern für vier Jahre gewählt. Die Aufgabenfelder im PGR sind sehr vielschichtig und sprechen Menschen aller Altersgruppen an, betont Jakob Schötz, Geschäftsführer der Diözesanen Räte für das Bistum Regensburg, der die Pfarrgemeinderatswahl koordiniert: „Von der Jugendarbeit über die Gestaltung von Gottesdienstfeiern oder dem Besuchsdienst bei Neuzugezogenen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit finden sich viele wichtige und interessante Aufgabenfelder. In der Praxis jedoch wird jeder Pfarrgemeinderat unterschiedliche Schwerpunkte setzen und versuchen, Menschen zum Mitmachen bei den jeweiligen Projekten zu bewegen“