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Zur Neuigkeit
Neues „Wolfgangshackl“ erinnert künftig an die Wolfgangswoche
Attribut unseres Bistumspatrons
Regensburg, 29. Mai 2026
Die Wolfgangswoche zählt zu den geistlichen Höhepunkten im Jahreskreis der Diözese Regensburg. Künftig werden die gastgebenden Pfarreien eine bleibende und symbolträchtige Erinnerung an diese besonderen Feierlichkeiten erhalten: ein eigens gestaltetes und kunstvoll verziertes „Wolfgangshackl“.
Insgesamt wurden zehn Wolfgangshackl gefertigt. Ein erstes Sonderexemplar überreichten nun Petra Bausch, Fachbereichsleiterin Präventive Konservierung und Restaurierung in der Abteilung Kunst- und Denkmalpflege der Diözese Regensburg, sowie Beatrix Maier vom Atelier Blattgold in Salzburg an Bischof Rudolf. Die diesjährige Wolfgangswoche wird am 20. Juni 2026 in Landshut eröffnet. Gestalterisch orientiert sich das Wolfgangshackl am Wolfgangsreliquiar am Wolfgangsaltar im Dom St. Peter. Dieses Reliquiar wurde zum Abschluss des Wolfgangsjahres 2024 in der Goldschmiede-Werkstatt des Benediktinerklosters Gut Aich in Österreich gefertigt. Im Juni 2025 wurde es erstmals anstelle des Wolfgangsschreins auf Reisen geschickt und bei der Eröffnung der Wolfgangswoche in der Region Kelheim verwendet.
Aus diesem ersten Einsatz entstand die Idee, ein handwerklich gefertigtes Erinnerungszeichen zu schaffen, das die gemeinsamen Feierlichkeiten dauerhaft sichtbar macht. Ziel war es, den ausrichtenden Pfarreien künftig ein eigenes Erinnerungsstück zu überreichen – versehen mit der jeweiligen Jahreszahl der Wolfgangswoche. Das erste Exemplar erhielt die Pfarrei Neustadt an der Donau als Andenken an die Eröffnung der Wolfgangswoche 2025. Für die Ausarbeitung und Umsetzung der Idee zeichnete Petra Bausch verantwortlich. Unterstützt wurde sie von Josef Gaupp, Depotverwalter, Schreinermeister und Restaurator im Handwerk für Möbel, der die hölzernen Rohlinge fertigte.
Die sachgerechte Verpackung entwickelte Henryk Kazmierczak, wissenschaftlicher Restaurator für Metall. Er führte auch die passgenauen Einschnitte in der Samtverkleidung aus. Den abschließenden künstlerischen Feinschliff übernahm Beatrix Maier vom Atelier Blattgold in Salzburg, die dem Wolfgangshackl seine besondere ästhetische Ausstrahlung verlieh.
Foto: © Michael Kraus
(jas)




