Jutta Brose

Neue Leitung für Pflegeschule Sulzbach-Rosenberg

Jutta Brose möchte für Pflege begeistern


Sulzbach-Rosenberg / Regensburg, 29. Januar 2026

Jutta Brose heißt die neue Schulleiterin an der Caritas Berufsfachschule für Pflege in Sulzbach-Rosenberg. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Josefine Falkenstein möchte sie mehr junge Menschen für die Langzeitpflege gewinnen.

Die Caritas Berufsfachschule für Pflege in Sulzbach-Rosenberg hat seit kurzem ein neues Leitungsteam: Die Diplom-Pflegepädagogin Jutta Brose hat die Schulleitung übernommen, die Pflegefachkraft und langjährige Lehrkraft an der Schule, Josefine Falkenstein, steht ihr als stellvertretende Schulleiterin zur Seite. Gemeinsam setzen sie auf Kontinuität, pädagogische Qualität und eine Ausbildung, die fachliche Kompetenz und persönliche Entwicklung gleichermaßen in den Blick nimmt.

Jutta Brose bringt langjährige Erfahrung aus der Pflegepraxis, der Pflegepädagogik sowie aus Leitungsfunktionen in Aus-, Fort- und Weiterbildung mit. Tätigkeiten in Krankenhäusern, Bildungsinstituten und der Personalentwicklung prägen ihren beruflichen Hintergrund ebenso wie ihr klares Verständnis von Bildung als gesellschaftlichem Auftrag. „Durch Ausbildung ermöglichen wir Teilhabe an der Gesellschaft – das ist der Kern unserer Arbeit“, sagt die Schulleiterin. Besonders wichtig sei ihr, dass Schule nicht beim Vermitteln von Fachwissen stehen bleibe: „Wenn Schülerinnen und Schüler auch persönlich wachsen und Vertrauen entwickeln, dann trägt unsere Arbeit Früchte.“

An ihrer Seite arbeitet Josefine Falkenstein, die der Berufsfachschule seit vielen Jahren verbunden ist. Sie verfügt über umfassende Erfahrung in der stationären Langzeitpflege, in Leitungsfunktionen sowie in der praktischen Ausbildung. Nach einer Zwischenstation in der Praxis ist sie nun wieder vollständig in der Schulleitung tätig. Ihre Schwerpunkte liegen im Pflegeunterricht und in der Organisation der Praxiseinsätze. „Es ist ein Privileg, Auszubildende durch diese intensive Zeit begleiten zu dürfen“, sagt Falkenstein. Besonders wichtig sei ihr die Nähe zur Praxis: „Pflegekompetenz entsteht nicht nur an der Tafel, sondern im Erleben und Reflektieren.“

Beide eint ein ähnliches Verständnis von Schule: Die Ausbildung soll Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Altersgruppen und Herkunftsländern zusammenführen und ihnen eine fundierte berufliche Perspektive eröffnen. Mit Blick auf die Zukunft sehen beide Leitungskräfte große Herausforderungen – vor allem angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels.

Ziel sei es, die Ausbildung weiterhin attraktiv zu gestalten und insbesondere die Langzeitpflege als sicheren und sinnstiftenden Arbeitsbereich sichtbar zu machen. Brose und Falkenstein sind sich einig: „Wir wollen Ausbildung so mitgestalten, dass Pflegekräfte ihrem Beruf auch langfristig treu bleiben.“

Text: H. C. Wagner

(sig)



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