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Zur Neuigkeit
Misereor-Mitradelaktion zur Weltklimakonferenz
Von Aachen nach Passau
Aachen/Berlin, 20. Oktober 2026
Am 25. Oktober startet die Mitradel-Aktion Road2COP31, organisiert unter anderem von Misereor. Die Strecke führt entlang der Route zur Weltklimakonferenz in Antalya von Aachen bis Passau und macht auch Station in Dingolfing im Bistum Regensburg.
Die Initiative von Misereor, dem Klima-Bündnis und dem European Climate Pact Deutschland sowie den ADFC-Kreisverbänden Düsseldorf und Bonn/Rhein-Sieg bringt Menschen entlang der Route zur Weltklimakonferenz COP31 über Klimagerechtigkeit und die Folgen der Klimakrise miteinander ins Gespräch.
Auf ihrem Weg zur Weltklimakonferenz COP31 in Antalya legt Misereor-Klimaexpertin Madeleine Wörner gemeinsam mit Mitradelnden rund 1.000 Kilometer von Aachen nach Passau zurück, ehe die Reise mit Bahn und Bus weiter in die Türkei führt. „Mit der Road2COP31 wollen wir zentrale Fragen der Klimapolitik aufgreifen und mit den Erfahrungen und Perspektiven der Menschen entlang der Strecke verbinden“, betont Wörner. Welche Fragen dabei besonders drängen, wird an verschiedenen Stationen entlang der Route beleuchtet:
Aachen, 25. Oktober 2026: Wie bringen wir Menschen in Bewegung?
Parallel zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises startet die Mitradel-Aktion Road2COP31 um 8.30 Uhr vor dem Eurogress Aachen. Zum Auftakt richten NRW-Umweltminister Oliver Krischer, der Aachener Beigeordnete für Klima und Umwelt, Heiko Thomas, sowie die BUND-Ehrenvorsitzende Angelika Zahrnt Grußworte an die Teilnehmenden der Mitradel-Aktion.
Frankfurt, 27. Oktober 2026: Woher kommt das Geld für die Transformation?
Stopp bei der 13. Fair Finance Week: Beleuchtet werden hier die Rolle von Banken, Investoren und politischen Rahmenbedingungen bei der Finanzierung einer sozial gerechten und klimafreundlichen Transformation. Gemeinsam mit Klara Butz von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald wird dabei kritisch diskutiert, welche Finanzströme diesen Wandel fördern oder belasten.
München, 1. November 2026: Wie kann die Energiewende jetzt an Fahrt aufnehmen?
Im Rahmen des Münchner Klimaherbsts wird diskutiert, wie Energiewende, gesellschaftliches Engagement und politische Entscheidungen zusammenwirken. Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt für ein neues Münchner Bündnis zum Fossil Fuel Treaty, zu dessen Gründungsmitgliedern Misereor zählt. Der renommierte Umwelt- und Bürgerrechtler Kumi Naidoo (Präsident der Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty Initiative) gibt den fachlichen Impuls.
Passau, 3. November 2026: Wie tragen wir die Klimaforderungen weiter?
Mit der Ankunft in Passau erreicht die deutsche Etappe der Road2COP31 ihr Etappenziel. Hier erfolgt die symbolische Staffelübergabe an Christoph Fuhrbach. Als Beiratsmitglied von Misereor und Renovabis-Beauftragter im Bistum Speyer setzt er mit der Weiterfahrt ein starkes Zeichen der Solidarität in Richtung der COP31 in Antalya.
Mitfahren? So geht‘s
Zwischen München und Passau führt die Strecke auch durchs Gebiet des Bistums Regensburg. Am 2. November geht es von München über Freising nach Dingolfing, die letzte Etappe am 3. November führt von Dingolfing nach Passau. Am jeweiligen Etappenziel sind verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geplant. Teilnehmen kann jeder, der regelmäßig Rad fährt und sich auf dem Drahtesel wohl fühlt. Zur Planung ist eine Anmeldung für die jeweilige Etappe notwendig.
Alle Infos und Anmeldemöglichkeit zur Mitradelaktion Road2COP31 gibt es bei Misereor.
Die Etappen verdeutlichen die Spannbreite der Herausforderungen. Klimaexpertin Wörner unterstreicht: „Mit der Road2COP31 werben wir für dringende klimapolitische Entscheidungen. Wir möchten politische Entscheidungsträger dazu bewegen, die Weichen für weltweite Klimagerechtigkeit und eine zukunftsfähige Energiewende aktiv zu stellen. Wir müssen beim Klimaschutz jetzt einen Gang hochschalten, um den Wandel fair und nachhaltig zu gestalten.“
Text: Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
(kw)




