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Zur Neuigkeit
Intergeneratives Treffen der Ackermann-Gemeinde führte in Tropfsteinhöhle bei Essing
Das Schulerloch erkundet
Regensburg, 20. Oktober 2026
Die Tropfsteinhöhle Schulerloch war am vergangenen Samstagnachmittag das Ziel des jüngsten intergenerativen Treffens der Jungen Aktion der Ackermann-Gemeinde (JAG) und der Ackermann-Gemeinde (AG) im Bistum Regensburg. Bei dieser seit Februar 2024 zwei- bis dreimal im Jahr angebotenen Veranstaltungsreihe gibt es keine Altersgrenzen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis hin zu Senioren sind willkommen.
So konnte die JAG-Bundessprecherin Luise Olbert vor der Führung in der Tropfsteinhöhle 18 Erwachsene sowie fünf Kinder und Jugendliche aus Niederbayern und der Oberpfalz willkommen heißen, sie selbst war aus Rosenheim angereist. Bei der Führung war zu erfahren, dass in der Höhle eine konstante Temperatur von neun Grad herrscht, Fledermäuse hier einen ideale Raum finden und im Jahr 1825 der Richter und Landrat im Regenkreis Anton von Schmaus das Gebiet mit der Höhle erworben hat. Seit ca. einer Million Jahre dürfte die Höhle bestehen. An einigen Stellen haben sich quasi Figuren ähnliche Formationen (Giraffe, Schlange, Drache, Radieschen, Gorilla – Wächter der Höhle usw.) gebildet. Eng verbunden ist die Genese der Höhle mit der Ur-Donau. Auch der Unterschied zwischen Stalagtiten (von der Höhlendecke herabhängende Tropfsteine) und Stalagmiten (emporwachsende Tropfsteine) wurde erläutert. An einigen Stellen waren zusammenwachsende Stalagtiten und Stalagmiten zu sehen – bei einer Geschwindigkeit von einem Zentimeter in 60 Jahren. Viele weitere Besonderheiten wie ein Krokodil oder eine „Höhlenkarotte“ waren ebenso zu sehen wie schwarze Felswände, verursacht durch Fackelführungen, oder ein versteinerter Wasserfall. Per Videoanimation gab es zum Abschluss der Führung einen Schnelldurchlauf über die rund eine Million Jahre. Zu lesen war zudem, dass das Schulerloch im Jahr 2016 auch als Filmkulisse in einer Folge der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ diente.
Auf dem Rückweg nach Essing stand noch eine kurze Besichtigung der im Jahr 1986 eröffneten und in Holzbauweise geschaffenen Tratzlwurmbrücke auf dem Programm. Zur Einkehr im Brauereigasthof Schneider hatten sich dann auch der Diözesanvorsitzende Prof. Dr. Bernhard Dick, Altvorsitzender Karl-Ludwig Ritzke und weitere Mitglieder des Diözesanführungskreises eingefunden. Bei Kaffee und Kuchen oder auch Bier und Brotzeit klang die gelungene Veranstaltung harmonisch aus.
Text und Foto: Markus Bauer




