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Zur Neuigkeit
Kirche in Deutschland weltweit karitativ tätig
537 Millionen Euro für Hilfsprojekte
Regensburg, 18. September 2026
Die verschiedenen kirchlichen Institutionen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mit 537 Millionen Euro zahlreiche Hilfsprojekte in aller Welt gefördert. Neben Geldern aus Bistümern und Ordensgemeinschaften stammt der Großteil der Investitionen – über 390 Millionen Euro – von den kirchlichen Hilfswerken. Dazu gehören Adveniat, das Bonifatiuswerk, Caritas International, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Misereor, Missio Aachen und Missio München sowie Renovabis.
Den größten Posten machen Spenden und Kollekten aus – rund 48 Prozent der Investitionen konnten so gedeckt werden. Die Kirchensteuer ist für fast 13 Prozent der Mittel verantwortlich. Sonstige Einnahmen sind elf Prozent, während öffentliche Gelder etwa 28 Prozent der Investitionen ausmachen. Von den 537 Millionen Euro sind also letztlich nur 387 Millionen Euro tatsächlich kirchliche Mittel. Bischof Bertram Meier von Augsburg, der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), sagte: „Hinter der beeindruckenden Zahl von 537 Millionen Euro stehen konkrete Schicksale, die eine positive Wendung genommen haben.“
„Wir bauen keine Straßen oder Häfen“, fügte er hinzu. „Unsere Projekte sind nicht dazu da, ganze Volkswirtschaften anzukurbeln. Aber sie bewirken Veränderungen im Leben so vieler Menschen. Sie finden Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Das wird von keiner Statistik erfasst.“ Der größte Teil der Förderungen, 189 Millionen Euro, ging nach Afrika und in den Nahen Osten. Das Gebiet Asien und Ozeanien bekam 129 Millionen Euro, dicht gefolgt von Lateinamerika und der Karibik mit 122 Millionen Euro. Innerhalb von Europa wurden 76 Millionen Euro aufgewendet, und anderweitig noch 44 Millionen Euro.
Text: CNA Deutsch
(SG / sig)




