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„Ich schließe die Kongregation in meine Gebete ein“

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Am heutigen Karsamstag besuchte der Apostolische Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Périsset in Begleitung von Weihbischof Reinhard Pappenberger und Generalvikar Msgr. Michael Fuchs das Kloster der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf. Generaloberin Hiltrud Baumer, Superior Dr. Wilhelm Gegenfurtner und Generalvikarin Sr. Jakobe Schmid bereiteten dem Ehrengast einen herzlichen Empfang.

Zu Beginn machte der Ortspfarrer durch die Orts- und Klosterkirche St. Johann, einer ehemaligen Benediktinerabtei, eine Führung. Erzbischof Jean-Claude Périsset zeigte sich beeindruckt von dem barocken Prachtbau mit seinem berühmten Hochaltar von Ignaz Günther.

Im Anschluss folgte ein Rundgang durch das Klostergebäude. Der Apostolische Nuntius hob hervor, dass er sich zur Kongregation der Mallersdorfer Schwestern besonders hingezogen fühlt. Seit der Wende des Kommunismus ist die Ordensgemeinschaft wieder in Siebenbürgen vertreten. Erzbischof Périsset war ab 1998 Apostolischer Nuntius für Rumänien. „Das Wirken der Ordensgemeinschaft spielt eine bedeutende Rolle in der Verkündigung des Evangeliums. Ich schließe die Kongregation in meine Gebete ein“, so der Nuntius.

Höhepunkt des Besuchs bildete ein Rundgang durch die feste Ausstellung im Kloster über das Leben und Wirken des Gründungsvaters der Ordensgemeinschaft, dem Seligen Dr. Paul Josef Nardini. Die Ausstellung wurde vor einem guten halben Jahr ins Leben gerufen und zieht seitdem viele Besucher an.

Im nahe gelegen Schwesternaltenheim St. Maria, in dem alte und kranke Schwestern wohnen, betete der Apostolische abschließend in der Hauskapelle mit rund 150 Ordensschwestern.