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Zur Neuigkeit
Gedenkgottesdienst zum 82. Todestag von Bernhard Lehner
Vorbild im Leben und Sterben
Regensburg/Herrngiersdorf, 27. Januar 2026
Aus Anlass des 82. Todestages des ehrwürdigen Dieners Gottes Bernhard Lehner zelebrierte Ruhestandspfarrer Franz Wiesner am Samstagabend, den 24. Januar 2026, einen Gedenkgottesdienst in der Filialkirche St. Martin in Herrngiersdorf. In seiner Predigt betonte Pfarrer i. R. Wiesner, dass Bernhard Lehner mit Blick auf das ewige Leben bei Gott durch sein heiligmäßiges Leben und Sterben zu einem Licht für andere geworden sei.
„Dadurch, dass Christus an Weihnachten in die Welt gekommen ist, ist uns das Licht aufgestrahlt. Wenn wir uns heute am Sterbetag von Bernhard Lehner versammeln, dann erinnern wir uns daran, dass auch er mit seinem Leben und vor allem mit seinem Sterben ein Licht für andere geworden ist – ein Licht, das Hoffnung gibt, zum Nachdenken auffordert und zur Nachfolge ruft“, so Wiesner. „Wir selbst sollen und dürfen Licht sein.“ Der Vizepostulator im Seligsprechungsprozess, Diakon Norbert Steger, begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes den Hauptzelebranten und Festprediger Pfarrer i. R. Franz Wiesner, sowie die Konzelebranten Domvikar Georg Schwager, Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse in der Diözese Regensburg, Pfarrer Monsignore Johannes Hofmann, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Langquaid–Sandsbach–Semerskirchen, sowie den neuen Pfarrvikar Jithin Mathew.
Bernhard Lehner wurde durch Leben und Sterben zum Licht für andere
Pfarrer Wiesner erinnerte in seiner Predigt auch an ein überliefertes Zitat von Direktor Meindl vom Bischöflichen Knabenseminar Obermünster: „Bernhard Lehner ist gestorben wie ein Heiliger. So etwas habe ich bei einem 14-Jährigen noch nie gesehen.“ Bernhard habe stets vom Himmel gesprochen und davon, dass er auf den Tod vorbereitet sei. „Da war keine Verbitterung und keine Verzweiflung. Er sah dem nahen Tod so gelassen entgegen, dass sogar seine Eltern getröstet waren“, schilderte Wiesner.
Vor diesem Hintergrund öffnete sich für die Gläubigen auch der Gedanke an das ewige Leben. Pfarrer Wiesner zitierte dazu den bekannten Vatikan-Journalisten Peter Sewald aus dessen Buch Die Entdeckung der Ewigkeit: „Das Beste steht uns noch im ewigen Leben bei Gott bevor.“ Der Glaube an die Auferstehung sei das Wesentliche jeder Religion, betonte Wiesner, und fügte hinzu: „In Christus haben wir die konkrete Wahrheit und Wirklichkeit. Aus dieser Wahrheit hat auch Bernhard Lehner gelebt.“ Von früher Kindheit an habe Bernhard das Beten gelernt, als eifriger Ministrant die heilige Messe geschätzt und schließlich die Ausbildung mit dem Ziel begonnen, Priester zu werden. „Heilig werden ist keine Leistung des Menschen, sondern vor allem das Wirken Gottes an ihm“, so Wiesner. Passend dazu zitierte er den Tagesheiligen Franz von Sales: „Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.“ Auf Bernhard Lehner bezogen bedeute dies: „Es waren nur 14 Jahre – aber er hat Gott in dieser Zeit gesucht und ist uns so zum Vorbild geworden.“
Gebetsanliegen und feierliche Liturgie
Am Bernhardgrab trug Renate Schmidbauer, die sich seit vielen Jahren für die „Sache Bernhards“ engagiert, die von den Gläubigen eingereichten Gebetsanliegen vor – von Bitten um schulischen Erfolg bis hin zu Gottes Beistand bei schweren Krankheiten. Die Fürbitten wurden mit dem Heiligungsgebet abgeschlossen. Anschließend zelebrierten Pfarrer i. R. Franz Wiesner, Domvikar Georg Schwager, Monsignore Johannes Hofmann und Pfarrvikar Jithin Mathew, assistiert von Diakon Norbert Steger, gemeinsam das Messopfer. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Semerskirchen unter der Leitung von Andreas Karg. Zum Abschluss dankte Pfarrer Wiesner für die Einladung und versicherte, weiterhin dafür zu beten, dass Bernhard Lehner eines Tages zur Ehre der Altäre erhoben werde. Er rief die Gläubigen dazu auf, ihre Sorgen und Anliegen weiterhin dem ehrwürdigen Diener Gottes anzuvertrauen.
Abschluss des Filmprojekts über Bernhard Lehner
Den Sterbetag Bernhard Lehners nahm Domvikar Georg Schwager zum Anlass, den Abschluss des Filmprojekts über den jungen Glaubenszeugen bekanntzugeben. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien & Digitales und deren Leiterin Tanja Köglmeier sei ein Projekt entstanden, das Kindern nicht nur Idole, sondern vor allem christliche Vorbilder nahebringen wolle. „Unser Ziel war es, Kinder auf einen guten Weg in der Beziehung zu Christus zu führen“, so Schwager. Ergänzend zur Graphic Novel wurde auch ein Comic über Bernhard Lehner veröffentlicht. Der Film soll weltweit zugänglich gemacht werden, weshalb derzeit Untertitel in englischer und französischer Sprache geplant sind. Über die Bistumshomepage, YouTube sowie mithilfe eines QR-Codes wird ein einfacher digitaler Zugang geschaffen. „Ich denke, dieses Projekt ist uns gelungen“, resümierte Domvikar Schwager und dankte allen Beteiligten. Abschließend überreichte er erste Exemplare des Comics an Pfarrer Monsignore Johannes Hofmann, Pfarrer i. R. Franz Wiesner, Pfarrvikar Jithin Mathew, Diakon Norbert Steger sowie an Renate Schmidbauer, Leiterin des Schriftenstandes.
Text und Fotos: Martin Haltmayer
(chb)













