Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauptabteilung für Schule und dem religionspädagogischen Seminar

Führung im "Institut für religiöse Alltagskultur"

Neue Perspektiven für Religionskräfte


Regensburg, 17. September 2026

Anlässlich eines Betriebsausflugs besuchten rund 20 Mitarbeitende der Hauptabteilung Schule/Hochschule und des Religionspädagogischen Seminars der Diözese Regensburg gemeinsam mit Bischof Rudolf Voderholzer das „Institut für religiöse Alltagskultur“. Domkapitular Martin Priller, Leiter der Hauptabteilung und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von Bischof Voderholzer durch das Gebäude geführt und erhielten dabei vielfältige Einblicke in die Arbeit und Sammlung des Instituts.

Rundgang durch das Institut

Neben ersten Eindrücken vom Gebäude und der im Garten stehenden Kuppelkrippe von Sabine Ackstaller, wurde deutlich gemacht, dass es sich bei dem Institut nicht nur um eine Forschungsstätte, sondern auch um eine Werkstatt und einem Ort der Begegnung handle. Im Mittelpunkt stünden religionsvergleichende und kulturwissenschaftliche Fragestellungen sowie die vielfältigen Ausdrucksformen gelebter Religion im Alltag.

Nach der Besichtigung der wiederhergestellten Galluskapelle, stand die im Institut erschlossene Kunst im Fokus. Dazu gehört auch die Osterriederkrippe des Krippen- und Kapellenvereins St. Ägidius aus Abensberg, die der Verein 2025 zu seinem 25-jährigen Jubiläum erworben hat. Künftig wird sie als Dauerleihgabe im Institut zu sehen sein. 

Bischof Voderholzer legte außerdem besonderen Wert auf einen religiösen Austausch, welchen er anhand jüdischer Glaubensobjekte aufzeigte, die er von seinen Reisen ins Heilige Land mitgebracht hat. Solche Einblicke veranschaulichen die Vielfalt religiöser Alltagskulturen und gäben zugleich Aufschluss über die Hintergründe und das Anliegen, die zur Gründung des Instituts geführt haben. Zum Abschluss besichtigte die Gruppe die Werkstatt im Erdgeschoss.

Impulse für die religionspädagogische Arbeit

Für die Mitarbeitenden des Religionspädagogischen Seminars ermöglichte der Besuch zahlreiche Anknüpfungspunkte. Besonders ein Altar im Miniaturformat weckte das Interesse von Domkapitular Priller, da er sich gut für die religionspädagogische Lehre einsetzen ließe.

Domkapitular Priller dankte Bischof Voderholzer für die persönliche Führung und die Möglichkeit, das Institut kennenzulernen. Gerade für die Arbeit des Religionspädagogischen Seminars, biete die Auseinandersetzung mit religiöser Alltagskultur zahlreiche interessante Perspektiven.

Text und Fotos: Lea Amann
(la)



Nachrichten