News Bild Ein neuer Palmesel für die Regensburger Dompfarrei

Ein neuer Palmesel für die Regensburger Dompfarrei

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Am Palmsonntag, mit dem die heilige Woche feierlich eröffnet wird, gedenkt die Kirche des Einzugs Jesu in Jerusalem. In diesem Jahr gab es in Regensburg eine Besonderheit und eine gelungene Überraschung – nicht nur für die Vorschulkinder der Niedermünsterpfarrei. Bischof Rudolf segnete einen neuen Palmesel, auf dem eine Christusfigur reitet. Jesu rechte Hand ist im Segensgestus erhoben, in der linken hält er einen Palmzweig.

Hans Störringer aus Großköllnbach bei Pilsting hat die Figur aus Lindenholz handgeschnitzt. Inspiriert ist sie durch die spätgotische Palmesel-Christus-Darstellung in der Pfarrkirche St. Martin in Kasing, im Westen der Diözese.

Der Palmesel mit dem segnenden Christus wurde von Bischof Rudolf Voderholzer in Auftrag gegeben. In Zukunft wird er bei der Palmsonntagsprozession der Dompfarrei zum Einsatz kommen und den Einzug Jesu in Jerusalem sichtbar vergegenwärtigen.

Jesu Einzug in Jerusalem anschaulich machen

Die anschauliche Figur, so der Wunsch des Bischofs, solle auch dazu beitragen, die heiligen Tage in der rechten Weise zu feiern. Der Bischof erinnerte daran, dass der Esel als bescheidenes Tier gelte. Schon der Prophet Sacharja rief dem Volk Israel zu: „Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin.“

Nicht zuletzt deswegen ist die Tradition, eine Palmeselfigur oder sogar einen lebendigen Esel bei der Palmsonntagsprozession mitzuführen, in vielen Pfarreien des Bistums sehr lebendig.

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Sie sind herzlich eingeladen, die Kar- und Ostertage im Regensburger Dom St. Peter mitzufeiern. Alle Termine finden Sie in unserer Übersicht.