News Bild Diakonentag: Generalvikar Dr. Roland Batz beauftragt drei Männer zu Lektoren und Akolythen
Diakonentag: Generalvikar Dr. Roland Batz beauftragt drei Männer zu Lektoren und Akolythen

Dienen nach dem Vorbild Jesu

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Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Andreas/St. Magn in Stadtamhof beauftragte Generalvikar Msgr. Dr. Roland Batz im Auftrag des Diözesanbischofs drei Bewerber für den Ständigen Diakonat zu Lektoren und Akolythen. Zwei Bewerber konnten unter die Weihekandidaten aufgenommen werden. Im weiteren Verlauf des Diakonentages, der unter der Leitung von Dompropst Dr. Franz Frühmorgen stattfand, sprach Prof. Dr. Isidor Baumgartner zum Thema: „Dienen nach dem Vorbild Jesu“.

 

Evangelium darf nicht Theorie bleiben

„Hier bin ich!“ Mit dieser Bereitschaftserklärung begingen fünf Bewerber einen nächsten Schritt auf ihrem Ausbildungsweg zum Ständigen Diakon. Generalvikar Dr. Batz nahm ihre Bereitschaft entgegen und ermutigte sie in der Predigt, die Begeisterung für ihren Weg zum Diakonat weiter zu pflegen. Mit Freude, die sie selbst erfüllt und auf andere ausstrahlt, sollen sie den Auftrag Jesu umsetzen. Das Evangelium darf nicht theoretisch bleiben, es soll durch uns Christen, Gestalt annehmen, bildlich gesprochen Hand und Fuß bekommen, so dass es sich im konkreten Tun verwirklicht. Mit der eigenen Lebenserfahrung aus Ehe, Familie und Beruf seien die Diakone eine Bereicherung für das kirchliche Amt, so der Generalvikar.

 

Lektoren, Akolythen und Weihekandidaten

Zum Lektorendienst wurde beauftragt Michael Kraus (Bodenwöhr, St. Barbara), zum Akolythendienst die beiden Bewerber Stefan Schmid (Veitsbuch, St. Vitus) und Martin Sedlmeier (Altmannstein, Benefizium Mendorf, St. Leodegar). Bernhard Gradl (Sulzbach-Rosenberg, Herz Jesu) und Martin Schopf (Regensburg, St. Konrad) wurden unter die Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen. Im anschließenden Festvortrag entfaltete Prof. Dr. Isidor Baumgartner den Gedanken, den Papst Franziskus vor einem Jahr den Diakonen der Stadt Roms ans Herz gelegt hatte: Hüter des Dienens sein. Auch wenn das „Dienen“ im derzeitigen, gesellschaftlichen Kontext nicht attraktiv erscheine, treffe es einen Wesenszug Jesu, der sich selbst als Diener aller sah und an den Menschen heilsam handelte. So sollten gerade die Diakone, die das Dienen im Namen tragen (diakonos = Diener), die verschiedenen Aspekte des Dienstes entfalten und dem Evangelium so Tatkraft verleihen. Als „Auge der Kirche“ sollen sie die Not dort wahrnehmen, wo Menschen übersehen werden. Sie sollen mit Kreativität diejenigen in die Mitte nehmen, die am Rand sind, und so vernetzend mithelfen am Aufbau einer lebendigen Gemeinde.

 

Interesse am Ständigen Diakonat?

Interessenten für den Ständigen Diakonat können sich gerne unverbindlich mit Diakon Sebastian Aichner von der Arbeitsstelle „Ständige Diakone“ im Bischöflichen Ordinariat in Verbindung setzen.

 

Zum Foto: Generalvikar Dr. Roland Batz und Dompropst Dr. Franz Frühmorgen mit den Diakonatsbewerbern und Ministranten in der Pfarrkirche von Stadtamhof.