Gruppenfoto mit einem verkleideten heiligen Martin in der Mitte

Caritas setzt an St. Martin Zeichen für Solidarität

Not sehen und handeln


Regensburg, 11. November 2025

Not sehen und handeln, dafür steht der heilige Martin von Tours. Auch heute setzt die Caritas dieses Prinzip um: Am 11. November erinnerte der Wohlfahrtsverband unter dem Flammenkreuz daran, Menschen in Not mit Respekt und Würde zu begegnen.

Zum Martinstag sorgte Katharina Gold, Leiterin der Allgemeinen Sozialberatung (ASB) der Caritas Regensburg, für eine besondere Überraschung: Gemeinsam mit ihrer Schwester Susi, mit der sie auch im Bereich tiergestützter Therapien arbeitet, kam sie mit dem Pony Irino zum Caritas Beratungszentrum. 

Susi Gold, die mit rotem Umhang und Holzschwert Sankt Martin verkörperte, verteilte zusammen mit ihrer Schwester Süßigkeiten an Passanten und Klienten. „Vor ein paar Jahrhunderten war es St. Martin, der sich um Menschen in Not kümmerte – heute ist es die Caritas“, sagte Katharina Gold mit einem Augenzwinkern.

Die Aktion knüpfte an die bekannte Legende des heiligen Martin von Tours an, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte und damit bis heute als Symbol für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe steht.

Existenzsicherung und Unterstützung

Die Allgemeine Sozialberatung des Caritasverbandes der Diözese Regensburg unterstützt Ratsuchende kostenlos und anonym bei der Realisierung von existenzsichernden Grundlagen oder der Bewältigung von Lebenskrisen. Die Mitarbeitenden helfen Klientinnen und Klienten dabei sich zu orientieren, selbstbestimmt zu handeln und Verantwortung für sich zu übernehmen. Der Fachdienst klärt im Gespräch die Problematiken und vermittelt gegebenenfalls zu weiteren speziellen Hilfen der Caritas und anderer Beratungs- und Hilfseinrichtungen. Jährlich wenden sich etwa 1100 Ratsuchende an die Beratungsstelle in Regensburg.


Text: Sonja Och/Caritas Regensburg

(kw)



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