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Zur Neuigkeit
Buchvorstellung: Als Pilger bis zum Ural
Warum gerade Russland?
Regensburg, 19. Juni 2026
Eugen Abler macht sich zusammen mit 43 anderen Menschen auf den Weg zu einer Pilgerreise von Moskau bis an den Ural – mitten im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Die Erlebnisse hat er im Buch „Als Pilger bis zum Ural – Eine Wallfahrt für den Frieden“ zusammengefasst – mit einem Geleitwort von Bischof Rudolf Voderholzer.
„Wer redlich das Gute will, dem hilft Gott.“ Diese Überzeugung von Adolph Kolping, dem großen Sozialreformer des 19. Jahrhunderts, teile ich. Im Vertrauen auf Gottes Gnade uns Schutz habe ich mich ohne Bedenken für diese Pilgerreise entschlossen, obwohl mir natürlich bekannt war, dass Russland im Jahre 2025 kein empfohlenes Reiseziel war. Wenn ich für den Frieden bete, dann wird der Herr mich bewahren.
Immer wieder hörte ich von diesem Priester, der in Gestratz im Allgäu geboren und aufgewachsen ist und seit 2000 als Seelsorger in der Industriestadt Beresniki am Ural in der Gemeinde „Maria - Königin des Friedens“ und weiteren Gemeinden als Seelsorger sehr segensreich wirkt. Er bezeichnete diese Reise als einen „flehentlichen Ruf um Frieden“. Diesem Ruf wollte ich gerne Folge leisten.
Diese Wallfahrt war für mich ein Geschenk des Himmels. Schon das Motto „Pilgern für den Frieden“ erreichte sofort mein Herz, war ich doch der Überzeugung, dass gerade in dieser spannungsgeladenen Kriegssituation in der Ukraine nichts notwendiger sei, als für den Frieden zu beten. Der Friede ist ein großes Geschenk. Wir können und müssen für den Frieden beten. Eine Wallfahrt bietet dazu eine besondere Möglichkeit.
Auf dem Programm standen zahlreiche Gnadenorte in Russland, wo die Muttergottes im Laufe der Zeit erschien, zur Umkehr aufgerufen hat und in schwierigen Zeiten Gnaden und Hilfe geschenkt hat. Dorthin wollten auch wir pilgern, um unsere Anliegen dem Himmel vorzutragen.
Das Gebet des Heiligen Franz von Assisi „Herr mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens“ begleitete uns in diesen zwei Wochen täglich.
Ebenfalls täglich beteten wir einen Rosenkranz um den Frieden in der Welt. Und täglich feierten wir eine Heilige Messe in einer katholischen Kirche. Das übrige Programm war russisch-orthodoxen Heiligtümern gewidmet.
Ein besonderer Höhepunkt war für uns das viermalige Übernachten bei russischen Gastgebern im seelsorgerlichen Wirkungskreis von Pfarrer Fink am Ural, wo wir mit großer Herzlichkeit eine großzügige Gastfreundschaft genießen durften. Für die meisten von uns stand dann ein Besuch in der Banja, einer russischen Dampfsauna und Kulturgut in Russland, auf dem Programm, wo Gastgeber und Gäste einander schnell näherkamen.
Unsere 44-köpfige Reisegruppe bestand aus 31 Deutschen, 9 Schweizern, 2 Österreichern, einer Slowakin und einer Französin.

In diesem Buch erhalten die Leser einen Einblick in die russische Kultur, die großen Schätze der russisch-orthodoxen Kirchen, die großen Gegensätze dieses unermesslich großen Landes und vor allem in die vielen Begegnungen mit überaus herzlicher Gastfreundschaft.
Besonders dankbar bin ich Herrn Bischof Dr. Voderholzer, der mit seinem Geleitwort diesem Buch einen besonderen Stellenwert gegeben hat.
Text: Eugen Abler
(kw)
Weitere Infos
Eugen Abler, „Als Pilger bis zum Ural – Eine Wallfahrt für den Frieden“, Klappenbroschüre DIN A5, 136 Seiten, erschienen bei: Wörner Medien, ISBN: 978-3-911002-20-2




