Bischof Rudolf Voderholzer und Alois Glück blicken in der Eröffnungspressekonferenz auf den heute beginnenden Katholikentag in Regensburg

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Am heutigen Mittwoch begrüßten Bischof Rudolf Voderholzer und Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der Katholiken in Deutschland, in einer Eröffnungspressekonferenz die Journalisten und damit stellvertretend alle Gäste des 99. Deutschen Katholikentags in Regensburg: „Herzlich willkommen allen Pilgerinnen und Pilgern, die sich auf den Weg gemacht haben. Es ist uns eine Freude und eine Ehre, Ihr Gastgeber sein zu dürfen“, so Bischof Rudolf in seinem Statement. Die Gäste, feierten einen Katholikentag im Hier und Heute, einen bayerischen und Regensburger Katholikentag, der sich von den Besonderheiten des Ortes und seiner Menschen inspirieren lasse, erklärte der Regensburger Oberhirte.

 

„Unsere tschechischen Nachbarn waren bereit, sich intensiv in den Katholikentag miteinbinden zu lassen. Achten Sie bitte auf die zahlreichen Programmpunkte mit böhmischer Beteiligung oder zu Themen, die unsere Nachbarn gesetzt haben. Den Höhepunkt dieser Brücken zu den Nachbarn aber bildet die Wallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut“, hob Bischof Rudolf Voderholzer hervor und nutzte die Gelegenheit nochmals alle Gläubigen zu der großen grenzübergreifenden Wallfahrt einzuladen. In den nächsten Tagen, so Bischof Rudolf, erlebten die zahlreichen Gäste einen klingenden, politischen, einen offenen und gesprächsbereiten und nicht zuletzt spirituellen Katholikentag. Darüber hinaus habe der Katholikentag ein außergewöhnlich umfangreiches kulturelles Angebot. Bischof Rudolf riet daher jedem Gast noch eine Woche Urlaub für den Besuch der zahlreichen Ausstellungen dranzugängen. Das eigentlich Besondere daran sei, was diese so zutiefst unterschiedlichen Menschen zusammenbringe, denn welcher andere Event vermag Gäste aus den verschiedensten Bereichen dazu zu bringen, zusammen den Glauben zu feiern. Christus selbst sei die Brücke, die uns alle verbinde. In seinem Geist fänden wir hier in Regensburg zusammen. Seine Liebe sei es, die uns alle zusammenhalte. Auf ihn dürften wir vertrauen, wenn wir selbst nicht mehr genau wüssten, wie wir aufeinander zugehen können, stellte Bischof Rudolf fest und blickte abschließend mit großem Dank auf das große Engagement so vieler Beteiligter: „Nur weil so viele Menschen dazu bereit waren und sind, können wir heute den Katholikentag eröffnen. Herzlichen Dank dafür und vergelt‘s Gott.“

 

Auch ZdK-Präsident Alois Glück verwies auf die vielfältigen Herausforderungen des Katholikentages. So sei das große Glaubensfest in den nächsten Tagen ein Ort des Dialogs der Religionen, ein Fest mit starken ökumenischen Akzenten und ein Podium für eine friedliche, gerechte und menschenwürdige Welt. Das zentrale Anliegen des Katholikentags, so Glück, sei von Beginn an die Mitverantwortung der Christen für die Lebensbedingungen und die Lebenschancen der Menschen gewesen. „Ich bin sicher: wir werden von diesem Katholikentag zahlreiche Impulse und Erfahrungen für das Leben in unserer Kirche, in den Diözesen, Gemeinden und Gemeinschaften und für unser Wirken in Gesellschaft und Staat mitnehmen“, so Alois Glück.



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