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Zur Neuigkeit
ZDF-Fernsehgottesdienst am Faschingssonntag
Erneut aus St. Emmeram
Regensburg, 2. Februar 2026
Die Basilika St. Emmeram in Regensburg zählt zu den ältesten Kirchen im Bistum und gehört zur Dompfarreiengemeinschaft. Am Faschingssonntag, den 15. Februar, wird erneut der ZDF-Fernsehgottesdienst aus ihr übertragen.
„Das ist keine Show, sondern ein Gottesdienst“, betont Stadtdekan Roman Gerl in Bezug auf den ZDF-Fernsehgottesdienst. Schon jetzt wird das Drehbuch geschrieben, die Musiker proben und Ehrenamtliche durchlaufen eine erste Telefonschulung.
Jeden Sonntagvormittag überträgt das ZDF abwechselnd katholische und evangelische Messen aus Kirchen in Deutschland und auch gelegentlich Österreich. Bereits zweimal wurde eine Feier aus St. Emmeram in Regensburg gesendet, einmal 2014 und zuletzt erst vor zwei Jahren. Jetzt kam der Fernsehsender erneut auf Roman Gerl zu. Unter dem Motto „Lernen, Mensch zu sein“ gestaltet Pfarrer Roman Gerl mit seinem Team die 45-minütige Feier.
Chance, Masken abzulegen
Dieses Motto umrahmte im vergangenen Jahr die Fastenimpulse, Roman Gerl griff es nun erneut in anderer Prägung auf: Fasching sei eine Zeit der Masken, aber auch eine Chance, Masken abzulegen und sich echt, ganz und authentisch zu zeigen, so Gerl. Der Gottesdienst werde fröhlich-bewegt, aber mit Tiefgang, verspricht er im Vorfeld. Ein kleiner Chor der Basilika unter der Leitung von Johannes Buhl und Matthias Schlier und die Piu-Piu Band gestalten den musikalischen Rahmen. „Es wird Gemeinde- und Chorgesang geben“, informiert Gerl, der bereits an seiner Predigt feilt. Dafür habe er sekundengenaue Zeitvorgaben vom Fernsehsender erhalten. Er wolle dabei inhaltliche Akzente setzen zur Frage, wie Menschen in der Gesellschaft leben.
Als Besonderheit werden Tänzer der Tancompany des Regensburger Theaters schon im Vorfeld in der Emmeramer Wolfgangskrypta einen Ausdruckstanz mit Tiefgang aufführen und aufnehmen. „Dieser Mitschnitt läuft als Neuheit während der Kommunion im Fernsehen“, verrät Gerl. Den persönlichen Moment des Kommunionempfangs wolle man nicht durch direkte Aufnahmen stören und gleichzeitig die breiten Möglichkeiten in einer Kirche den Fernsehzuschauern eröffnen.
Offen für alle Besucher
Der Fernsehgottesdienst am Faschingssonntag steht allen Besuchern ohne Voranmeldung offen. „Es wird eine besondere Atmosphäre in der hell ausgeleuchteten Basilika“, erklärt Roman Gerl. Beginn sei ausnahmsweise bereits um 9 Uhr, da das ZDF den Rest des Tages mit Wintersport-Übertragungen belegt. „Gläubige müssen daher um 8.30 Uhr vor Ort sein“, ergänzt Gerl. Es gebe eine kurze Einführung zum Verhalten und den Besonderheiten bei den Aufnahmen mit Live-Übertragung. Der Gottesdienst wird nach der Sendung zudem in der Mediathek des ZDF bereitgestellt. Im Flyer finden Sie alle Infos zum Fernsehgottesdienst zum Download.
Ebenso stehen rund 20 Ehrenamtliche bis 18 Uhr an diesem Sonntag allen Anrufern, die ein Anliegen haben, zur Verfügung. Beim letzten Mal zählte der Sender rund 1.200 Anrufversuche, von denen rund die Hälfte zum Gespräch durchkam. „Das waren ganz viele positive Rückmeldungen, aber natürlich auch mal kritische“, erinnert sich Roman Gerl. Mitglieder des Pfarrgemeinderates und die ehrenamtlichen „Barista Pastorale“ aus dem Emmeramcafé übernehmen diese Aufgabe jeweils für eine Stunde. „Ich sehe diesen Gottesdienst wieder als Chance, den katholischen Glauben in die Gesellschaft hineinzutragen“, bekräftigt Roman Gerl.
Text: Claudia Erdenreich
(kw)





