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Zur Neuigkeit
Diözesansteuerausschuss begrüßt neue Mitglieder und verabschiedet bisherige Verantwortliche
Entscheider für eine fruchtbare Verwendung der Kirchensteuer
Regensburg, 29. Januar 2026
In der konstituierenden Sitzung des Diözesansteuerausschusses, der am 15. Januar 2026 erstmals tagte, wurden die neuen Mitglieder begrüßt und die bisherigen Vertreter dankend verabschiedet. Der Diözesansteuerausschuss ist das Kontrollgremium der Diözese Regensburg als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er wird alle sechs Jahre bestellt und besteht aus 16 Mitgliedern. Neun davon sind weltliche Vertreter. Sie werden in den neun Wahlbezirken gewählt, in die das Bistum Regensburg dazu eingeteilt ist. Die Wahlmänner und -frauen werden von den örtlichen Kirchenverwaltungen bestimmt. Jedes Mitglied einer Kirchenverwaltung kann sich dafür zur Wahl stellen. Die neun weltlichen Vertreter stellen die absolute Mehrheit im Diözesansteuerausschuss. Durch die Wahl der Kirchenverwaltung hat jeder Katholik die Möglichkeit, indirekt Einfluss auf die Zusammensetzung des Diözesansteuerausschusses zu nehmen und damit auf die Verwendung der Kirchensteuer.
Der aktuelle Diözesansteuerausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender des Diözesansteuerausschusses ist Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer. Der Bischöfliche Finanzdirektor Erwin Saiko ist der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind Mitglieder Kraft ihres Amtes. Drei Mitglieder werden von den Seelsorgegeistlichen gewählt, sie vertreten die Priester des Bistums. Zudem bestimmt der Bischof zwei weitere Mitglieder.
Ernannte Mitglieder: Generalvikar Domdekan Msgr. Dr. Roland Batz, Prof. Dr. Franz Merl (Zeitlarn).
Gewählte Geistliche Vertreter: Wahlbezirk Nord: Pfarrer BGR Helmut Brügel, Schnaittenbach. Wahlbezirk Mitte: Pfarrer Stefan Wissel, Barbing. Wahlbezirk Süd: Pfarrer BGR Martin Neidl, Deggendorf.
Gewählte Weltliche Vertreter: Wahlbezirk Nord: Martin Rosner, Verwaltungsbeamter (Waldsassen). Wahlbezirk Nördliche Oberpfalz: Alfons Stangl, Gen. Bankbetriebswirt (Irchenrieth). Wahlbezirk Mittlere Oberpfalz: Martin Schafbauer, Dipl.-Verwaltungswirt (FH) (Amberg). Wahlbezirk Ost: Martin Hastreiter, Bankfachwirt (Runding). Wahlbezirk West: Florian Krinninger, Sparkassenbetriebswirt (Biburg). Wahlbezirk Mitte: Dr. Marcus Willamowski, Jurist (Pielenhofen). Wahlbezirk Südost: Patrick Hanner, Steuerfachwirt (Hunderdorf). Wahlbezirk Regensburg: Martin Schöberl, Angestellter (Regensburg). Wahlbezirk Süd: Manfred Westermeier, Geschäftsführer a.D. (Altdorf).
Feierlich verabschiedet wurden aus dem Diözesansteuerausschuss folgende ausscheidende Mitglieder:
Kirchenrektor Pfarrer Günter Lesinski, Waltraud Müllner, Karl Bauer, Wilfried Daum, Harald Laßleben, Hans Pamler und Johann Scharf. Neben dem Dank an alle ausgeschiedenen Mitglieder würdigte Finanzdirektor Erwin Saiko in seiner Laudatio insbesondere das langjährige Wirken im Gremium von Karl Bauer (über 26 Jahre) und Harald Laßleben (24 Jahre).
Haushalt 2026 der Diözese Regensburg: Verlässliche Unterstützung für Seelsorge, Bildung und Baukultur
Der Diözesansteuerausschuss der Diözese Regensburg hat bereits in seiner Herbstsitzung im vergangenen Jahr den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Der Haushaltsplan der Diözese Regensburg KdöR umfasst inklusive der Rücklagenveränderungen Erträge und Aufwendungen in Höhe von rund 383,3 Mio. €.
Ein klarer Schwerpunkt liegt auch 2026 auf der seelsorglichen Arbeit vor Ort: Von den gesamten Aufwendungen fließen laut Planung 213,3 Mio. € in den Bereich der Seelsorge. Davon kommen 177,5 Mio. € unmittelbar den 631 Pfarreien der Diözese zugute – unter anderem für Personal sowie für Pauschal- und Investitionszuschüsse. Damit wird die kirchliche Arbeit in den Gemeinden nachhaltig gesichert und weiterentwickelt.
Für den Bereich Schule, Bildung, Wissenschaft und Kunst sind 47,3 Mio. € eingeplant. Diese Mittel unterstreichen die Bedeutung von Bildung und kulturellem Engagement als zentrale Aufgaben der Kirche in Gesellschaft und Region.
Ein weiterer wichtiger Baustein des Haushalts sind die Investitionen in den Erhalt kirchlicher Gebäude. Insgesamt sind hierfür rund 41 Mio. € an Investitionszuschüssen für verschiedenste Mittelempfänger vorgesehen. Davon entfallen rund 30,1 Mio. € auf den Erhalt der Gebäude in den Pfarreien, darunter Kirchen mit Orgeln, Pfarrhäuser und Pfarrheime. Diese Investitionen tragen – gemeinsam mit den von den Mittelempfängern aufzubringenden Eigenmitteln – auch zur Stärkung der heimischen Bauwirtschaft bei.
Weitere Zahlen, Fakten und Hintergrundinformationen zum Haushalt 2026 der Diözese Regensburg sowie zur Verwendung der Kirchensteuer sind im Flyer „Was geschieht mit meiner Kirchensteuer?“ zusammengefasst.
Aufgabe: Worüber entscheidet der Diözesansteuerausschuss?
Der Diözesanbischof entscheidet nach Beratung im Priesterrat über die Schwerpunkte der Pastoral. Der Diözesansteuerausschuss berät über die finanzielle Realisierbarkeit der Vorhaben. Dabei ist er gehalten, einen ausgeglichenen Haushalt zu beschließen.
Der Diözesansteuerausschuss trifft somit die abschließende Entscheidung über die Verwendung der Kirchensteuermittel - über Maßnahmen, Finanzzuweisungen und Investitionen. Hauptaufgabe ist die Verabschiedung des Diözesanhaushalts und die Kontrolle der Ausgaben der Diözese. Aufwendungen im Diözesanhaushalt werden nämlich zum überwiegenden Teil aus Kirchensteuermitteln bestritten. Der Diözesansteuerausschuss prüft zudem den jährlichen Jahresabschluss der Diözese.
Text und Foto: Jakob Schötz
(jas)
Unser Titelfoto zeigt das Gremium anlässlich der konstituierenden Sitzung am 15. Januar 2026. Nicht auf dem Foto: Patrick Hanner, Prof. Dr. Franz Merl, Martin Schöberl und Manfred Westermeier.




