News Bild Wenn endlich jemand zuhört – Gemeindereferentin Claudia Stöckl freut sich auf die Gespräche im „Weihnachtstelefon“

Wenn endlich jemand zuhört – Gemeindereferentin Claudia Stöckl freut sich auf die Gespräche im „Weihnachtstelefon“

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Erreichbar für alle – zwischen heute, 23. Dezember, und Mittwoch, 6. Januar, gibt es im Bistum Regensburg das Weihnachtstelefon. Reden, sich aussprechen, Menschen am Telefon treffen, dafür stehen acht Frauen und drei Männer fernmündlich bereit. Zu den elf Personen gehört auch Gemeindereferentin Claudia Stöckl ab sofort, welche unter Telefon 0961 388 673 99 zu erreichen ist. Sie wirkt in der Pfarreiengemeinschaft Rothenstadt-Etzenricht. Bereits im vergangenen Jahr hat die  Gemeindereferentin an der Aktion Austrittstelefon mitgewirkt. Immer wieder sind dabei ähnliche Qualitäten gefragt: Einfühlsamkeit, Zuhörenkönnen und diverse Sorgen und ggfs. auch Nöte von Menschen verstehen. Frau Stöckl ist erneut auf die Aktion und die damit einhergehenden Gespräche gespannt und freut sich auf dieses „Weihnachtstelefon“.

Im Vorfeld zu dieser nun gerade startenden Aktion Weihnachtstelefon erinnert sie sich an das Austrittstelefon. Im vergangenen Sommer gab es insgesamt ungefähr 100 Anrufe. Frau Stöckl sagte, viele Anrufer hätten „einfach mal einem Kirchenvertreter die Meinung sagen“ wollen: „Am Ende des Gesprächs hieß es oft: Jetzt hört mir endlich jemand zu.“ Die Anrufer wollten, dass sich das jemand anhört und natürlich auch an Verantwortliche weitergibt. Für grundlegende Beschwerden, die etwa die Verfassung der Kirche betreffen, habe Frau Stöckl aber keine Lösung.

Weiter sagte Frau Stöckl: „Der respektvolle Umgang mit den Mitmenschen hat mit Anstand und Kinderstube zu tun. Und wenn zum Beispiel jemand geschieden ist, wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist, wenn jemand homosexuell ist: dann ist das doch immer noch ein Mensch. Jesus ist auch zu jedem gegangen, hat ihn angenommen so wie er ist – und ihm wieder Mut gemacht hat.“

Gefragt, was für sie die Botschaft des Evangeliums bedeutet, erklärte Gemeindereferentin Stöckl: „Setze dich als Christ für Frieden, Gerechtigkeit, Menschenwürde und deine Schöpfung ein. Gestalte Glauben mit, dass das Reich Gottes jetzt schon spürbar wird.“