Sechs Männer stehen von einem Kreuz.

Weihbischof Thomas Padiyath besucht Bischof Rudolf

Besuch aus Indien


Regensburg, 8. Juli 2026

Am Montag traf Bischof Rudolf Voderholzer seinen indischen Kollegen Weihbischof Thomas Padiyath aus der nordindischen Diözese Shamshabad im Bischöflichen Ordinariat in Regensburg. Ebenfalls mit dabei waren drei indische Geistliche, die im Bistum Regensburg in verschiedene Pfarreien wirken.

Für Weihbischof Thomas war es nicht der erste Besuch in Europa. Er studierte im belgischen Löwen und übernahm Urlaubsvertretungen von indischen Priestern im Allgäu und sogar im Bistum Regensburg. Dort half er in der Pfarrei Kelheimwinzer-Kapfelberg im Landkreis Kelheim aus. Der Priester der Pfarrei, Pfarrer Antony Koottummel, und Weihbischof Thomas kennen sich nämlich bereits seit einiger Zeit: Sie kommen beide gebürtig aus der Diözese Changanacherry im Süden des Indiens.

Aus diesem Grund hatte Pfarrer Antony Koottummel den Besuch von Weihbischof Thomas auch organisiert, inklusive der Begegnung mit Bischof Rudolf. Im Bischöflichen Ordinariat empfing Bischof Rudolf die Gäste: Weihbischof Thomas, Pfarrer Antony, Pfarrer Joseph Kokkoth aus der Pfarrei Haibach-Elisabethszell im Landkreis Straubing-Bogen und Pfarrvikar Biji Jacob aus den Pfarreien Saal und Teuerting im Landkreis Kelheim. Auch Pfarrer Joseph und Pfarrvikar Biji stammen aus der Diözese Changanacherry.

Als Dankeschön für die Gastfreundschaft bekam Bischof Rudolf von seinen Gästen einen Kashmirschal überreicht. In Indien ist er ein traditionelles Geschenk für Prominente und wichtige Menschen.

Bischof Rudolf Voderholzer war vom 12. bis 18. Januar 2015 selbst in Indien und Sri Lanka auf Pastoralreise und traf dort auch Papst Benedikt XVI. Bei der Reise konnte er vor allem die Heimat und die Familien der Priester und Seminaristen kennenlernen, die im Bistum Regensburg wirken oder noch in der Ausbildung sind. Deshalb war er auch sehr begeistert, sich mit Weihbischof Thomas auszutauschen, was zurzeit in Indien vor sich geht. Dabei sprachen sie unter anderem über Unterschiede in der Liturgie und die Priesterausbildung.

Zum Abschied bedankte sich Bischof Rudolf für die Arbeit der Priester und wünschte ihnen viel Erfolg, viel Glück und Gottes Segen.

Text und Fotos: Maximilian Wagner

(mw und SG)



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