Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Stellungnahme des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg
Religionsfreiheit verteidigen, weltweit und vor Ort
Regensburg, 23. Juni 2026
Der neue Jahresbericht des Pew Research Center zeichnet ein alarmierendes Bild: die Zahl der Staaten mit hohen oder sehr hohen gesellschaftlichen Feindseligkeiten gegenüber Religionsgemeinschaften stieg 2023 von 45 auf 55. Auch in mehreren europäischen Ländern wie Spanien, Norwegen, Belgien und Schweden hat sich die Lage spürbar verschlechtert.
Als katholisches Laiengremium sehen wir diese Entwicklung nicht allein als gesellschaftspolitisches Problem. Religionsfreiheit ist in der Würde der menschlichen Person selbst begründet, einer Würde, die jedem Menschen zukommt, weil er nach dem Bild Gottes geschaffen ist. Wer einen Menschen wegen seines Glaubens bedroht oder angreift, verletzt damit etwas, das älter ist als jedes staatliche Recht.
Besonders betroffen sind laut der Studie Muslime, Juden und Zeugen Jehovas, und auch das Leid unserer Glaubensgeschwister bleibt erschreckend groß: weltweit sind mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Mit ihnen wissen wir uns als Teil der einen Kirche verbunden, im Gebet und in der Sorge.
Wir rufen Politik und Gesellschaft dazu auf, Religionsfreiheit zu schützen, als das Grundrecht, das aus der Würde des Menschen erwächst, auch und gerade in Europa.
Martha Bauer, für den Vorstand des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg
(jas)
Foto: © Kalawin - stock.adobe.com




