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Zur Neuigkeit
St. Katharinenspital feiert 800. Geburtstag im Bereich Pflege
Menschen und Nächstenliebe im Mittelpunkt
Regensburg, 20. Mai 2026
„Wo Gott die Ehre gegeben wird, da kommt auch der Mensch nicht zu kurz“, erklärte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Er nahm am Mittwochnachmittag am Festakt des Pflegebereichs der St. Katharinenspitalstiftung teil. Dort segnete er Kreuze sowie eine Figur der Heiligen Katharina.
Wir feiern heuer in Regensburg zwei große Jubiläen", erinnerte der Bischof und bezog sich damit auf die Feiern zu 750 Jahre gotischer Dom sowie den 800. Geburtstag des Katharinenspitals. „Heute ist Ihr Tag“, wandte sich der Bischof an die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste im Saal und bedankte sich für Einladung. Er setzte beide Einrichtungen, Kathedrale und Spital, zueinander in Bezug und würdigte die Kooperation von Stadt und Kirche seit dem Mittelalter in diesem Bereich. „Wo Kathedralen gebaut werden, dort werden auch Krankenhäuer gebaut,“ erläuterte er.
Gegründet wurde das Spital 1226 unter Bischof Konrad IV, der soziale und caritative Grundgedanke besteht bis heute. Bischof Rudolf ist der 52. Nachfolger von Bischof Konrad IV., zählt das Spitalarchiv. „Es entwickelte sich eine 800-jährige Erfolgsgeschichte, eine Geschichte gelebter Menschlichkeit“ betonte Bischof Rudolf. Er verwies auf die St. Katharinenspitalkirche als Herzmitte der Anlage und dankte Prälat Hermann Hierold, der hier für die Spitalbewohner Gottesdienste hält und in der Seelsorge tätig ist.
„Die meisten mittelalterlichen Spitäler haben das Patronat des Heiligen Geistes“, informierte der Diözesanbischof mit Bezug auf das nahe Pfingstfest. „Die Regensburger haben die Heilige Katharina als Patronin, eine tapfere Frau.“ Er segnete am Nachmittag eine restaurierte und neugefasste Kleinskulptur der Heiligen Katharina von Alexandrien. Sie stammt von etwa 1760 und wird in Zukunft im Eingangsbereich des Spitals hängen. Ebenso segnete er 800 Olivenholzherzen und Kreuze für die Bewohner, die als Zeichen der religiösen Identität und Stärkung gelten, so der Bischof.
Bischof Rudolf sprach das Segensgebet und betete dann mit allen Anwesenden das Vater unser. Danach schnitt er mit der ältesten Bewohnerin die üppige Torte an. Die 96-jährige Elfriede Sedlaty lebt seit sechs Jahren im Pflegeheim des St. Katharinenspitals und fühlt sich hier zuhause. Die rüstige Dame nimmt nicht nur an zahlreichen Aktivitäten teil, sie ist auch Heimbeiratsvorsitzende. Im Laufe des Jahres wird sie gerne noch an weiteren Festen teilnehmen, denn jeder Spitalbereich steht einen Monat lang im Zentrum der Feiern.
Im vergangenen Monat pflanzten Mitarbeiter und auch Pflegeheimbewohner 800 Bäume im spitaleigenen Forst. Jetzt begingen sie den großen Geburtstag mit einem Kaffee-Nachmittag vor prominenten Gästen. Gekommen waren der neue Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger und der Bischof, Geistliche und die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler. Begrüßt wurden alle mit einem Lied des Katharinenchors, bestehend aus Pflegeheimbewohnerinnen. Im Chor sang natürlich auch Elfriede Sedlaty mit. Im Juni werden alle gemeinsam das Jubiläum für die Brauerei feiern.
Text und Fotos: Claudia Erdenreich
(jas)









