News Bild Seminaristen aus dem Regensburger Priesterseminar sammeln viel Erfahrung in der Praxis
Seminaristen aus dem Regensburger Priesterseminar sammeln viel Erfahrung in der Praxis

„Dafür habe ich das eigentlich gelernt!“

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02. September 2022

Praxiserfahrung – eine Anforderung, die viele Studenten beim Bewerbungsgespräch ins Schwitzen bringt. Duale Studiengänge möchten dem entgegenwirken und Theorie und Praxis von Anfang an zusammenführen. Im Regensburger Priesterseminar waren Praktika in Pfarreien oder anderen sozialen Einrichtungen schon immer groß geschrieben. Seit dem Wintersemester 2021/2022 gilt das noch mehr. Das neue Ausbildungssystem sieht einen ständigen Wechsel aus Zeiten im Seminar und in Pfarreien vor. Die Praktikumsstellen werden auch nicht mehr so häufig gewechselt wie früher. So können die Seminaristen ihre eigenen Entwicklungsschritte und die der Pfarrei besser im Blick behalten. „Am Ende wohnen die Priester ja auf dem Pfarrhof und nicht mehr im Seminar“, erklärt Präfekt Gerhard Pöpperl gegenüber katholisch.de.

Den Abgleich mit der Theorie braucht es dennoch. Michael Steinhilber, Seminarist im Regensburger Priesterseminar, beschreibt es in einem Interview mit der bischöflichen Pressestelle so: „Das was man im Studium theoretisch lernt, ist man hier [in der Praktikumspfarrei] mehr oder weniger gezwungen, praktisch in Anwendung zu bringen.“ Spätestens während der Schulpraktika ist er froh um sein Theologiestudium: „Wenn ein Kind im Religionsunterricht irgendeine exegetische Frage hat, dann wird, was man an der Uni durchgenommen hat, auf einmal sehr relevant. Da merkt man auch, für das habe ich das eigentlich gelernt."

 

 

Text: Jacinta Fink
Video: Harald Beitler

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Lesen Sie hier den vollständigen Artikel von Christoph Paul Hartmann auf dem Internetportal „katholisch.de“

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