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Zur Neuigkeit
Regionaldekan Holger Kruschina feiert mit den Verbandsvertretern die Wolfgangswoche
Vorbilder und Gemeinsamkeiten
Regensburg, 26. Juni 2026
„Vieles in unserem Leben braucht Kühlung“, begann Holger Kruschina die Feier mit Bezug auf die sommerlichen Temperaturen. „Es herrscht oft Hitze in unseren Köpfen und Herzen“, wandte sich der Regionaldekan an die Verbände und das Diözesankomitee. Die hatten sich am Freitagabend im Rahmen der Wolfgangswoche in der Basilika St. Emmeram zur Eucharistiefeier zusammengefunden.
Nach dem feierlichen Einzug durch verschiedene Verbände versicherte Kruschina: „Wir sind gelassen, weil der Herr in unserer Mitte ist“. Regionaldekan Holger Kruschina ist geistlicher Beirat des Diözesankomitees. Die Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 12, 3b ff) bezog sich auf die Vielfalt der geistlichen Gaben, der Charismen. Darauf stimmte Kruschina auch die Predigt ab, die er in Dialogform zusammen mit Birgit Pfaller gestaltete.
Birgit Pfaller ist geistliche Beirätin des katholischen deutschen Frauenbundes in der Diözese Regensburg. Kruschina unterhielt sich mit ihr über den Glauben und bezog sich zu Beginn auf die Lesung sowie auf den Heiligen Wolfgang. Kruschina ging dabei auf die Charismen ein. „Das sind Begabungen, etwas das wir gut können und das uns Freude macht", beschrieb Birgit Pfaller. Holger Kruschina antwortete humorvoll und lenkte den Blick auf Gemeinsamkeiten. „Ich glaube ich kann gut über den Glauben sprechen“, erklärte Birgit Pfaller, insbesondere in ihrer Tätigkeit für Frauen im Frauenbund. Kruschina bestätigte seine besondere Nähe und seine langjährige Tätigkeit für den Frauenbund. „Mein Charisma ist das Charisma des Augenblicks“, führte der Dekan weiter aus. Er sei Gott dafür schon oft sehr dankbar gewesen, gerade in schwierigen Situationen. „Ich finde es schön, dass es verschiedene Charismen gibt und wir uns damit ergänzen.“
Birgit Pfaller lenkte den Blick danach auf den Heiligen Wolfgang und seinen Lebensweg: „Er muss die Menschen schon beeindruckt haben!“ Kruschina bezog sich auf Wolfgang, der sein Amt und seine Aufgabe annahm. Man merke oft im Nachhinein im Leben, wie man Aufgaben im Leben bewältigt. Kruschina erinnerte an die Aufteilung der Aufgaben zwischen Bischofs- und Abtwürde unter dem Heiligen Wolfgang oder die Abtrennung des Bistums Prag.
Macht abgeben sei in der Kirche nicht immer einfach, ergänzte Pfaller. Beide waren sich einig, welche beeindruckende Persönlichkeit Wolfgang war. Pfaller erinnerte noch an Ellen Ammann (Gründerin des Deutschen Katholischen Frauenbundes) und die Vorbildfunktion für Frauen. Die zwar vorbereitete, aber sehr spontan wirkende Dialogpredigt beendeten beide fröhlich mit einem Foto für die Anwesenden. Die Feier wurde musikalisch gestaltet vom Ordinariatschor. Sie stimmten mit dem Lied „Miteinander auf dem Weg“ in die Feier ein und beendeten mit dem Danklied: „Ich möchte gerne Brücken bauen“.
Die Wolfgangswoche begann mit einem Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Vorderholzer im Regensburger Dom mit den Ehejubilaren und endete eine Woche später, am 28.6. mit einem weiteren Pontifikalamt im Dom mit den Ehejubilaren. Die Euchariestiefeier für die Verbände bezog sich stark auf die noch heute gültige Vorbildfunktion des Heiligen, der Macht teilte, Herausforderungen annahm und insbesondere für die Menschen in seiner Umgebung da war.
Text und Fotos: Claudia Erdenreich
(jas)









