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Regensburger Missionszirkel gestaltet Maiandacht

Gebet für äthiopische Bürgerkriegsopfer

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Am Sonntag, dem 30. Mai um 18:30 veranstaltet der Missionszirkel des Regensburger Priesterseminars eine Maiandacht in der Schottenkirche St. Jakob. Im Zentrum des Gebets stehen die Opfer des äthiopischen Bürgerkriegs. Die Gottesmutter Maria wird hierbei besonders als „Königin des Friedens“ um ihre Führsprache bei Gott gebeten. Abba Girmachew Geteneh, ein äthiopisch-katholischer Priester, wird aus erster Hand über die Lage vor Ort berichten. Derzeit ist er Gast im Regensburger Priesterseminar St. Wolfgang.

 

Freundschaftliche Kontakte

Der Bürgerkrieg in der nordäthiopischen Region Tigray wütet nun seit über einem halben Jahr. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter den Kämpfen zwischen der äthiopischen Zentralregierung und der Regionalregierung. Der Regensburger Missionszirkel pflegt seit mehreren Jahren enge Kontakte nach Äthiopien. Im Rahmen des missio-Weltmissionssonntags beherbergte das Priesterseminar mehrere Gäste aus dem afrikanischen Land. Im Frühjahr 2020 kam es dann zu einem Gegenbesuch. Mehrere Seminaristen reisten zusammen mit der Hausleitung des Priesterseminars und Generalvikar Michael Fuchs nach Äthiopien. Dabei wurde auch die Eparchie Adigrat im Norden des Landes besucht, die derzeit am meisten unter dem Bürgerkrieg leidet. Im Zuge dessen hatte die Hauptabteilung Seelsorge gemeinsam mit dem Fachbereich Weltkirche schon im Februar dieses Jahres um Spenden für die befreundete Ortskirche in Adigrat gebeten. Bereits 2018 besuchte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zusammen mit dem Präsidenten des katholischen Hilfwerks Missio die Krisenregion.

Weitere Infos

Der Missionszirkel im Priesterseminar St. Wolfgang (MIZI) existiert seit 1968 als studentische Initiative. Ziel ist es, die Missionstätigkeit der Katholischen Kirche ideell und materiell zu fördern. Jedes Jahr organisieren die Priesteramtskandidaten ehrenamtlich zahlreiche Aktionen zugunsten des MIZI. Mit dem Erlös werden verschiedenste Hilfsprojekte gefördert, bevorzugt Projekte von Missionaren aus der Diözese Regensburg.