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Pontifikalamt zur Eröffnung der internationalen Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

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Unter dem Motto „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34,15b) versammelten sich am Montagvormittag Ministrantinnen und Ministranten aus dem gesamten Bistum Regensburg in der Lateranbasilika in Rom.
Ungefähr 5.500 junge Pilger und Pilgerinnen feierten dort gemeinsam mit Bischof Rudolf Voderholzer das Pontifikalamt zur Eröffnung der Ministrantenwallfahrt 2018.

„Wer glaubt, ist nie allein“ ertönte es zu Beginn des Gottesdienstes. Ein Lied, das die Tage gut beschreibt, denn in Rom konnte man die Gemeinschaft der Minis sehen und spüren. Bis an den Rand gefüllt war das Gotteshaus mit Aufregung, Freude, neuen Begegnungen und dem gemeinsamen Glauben. Die Band „creazione unisono“ aus dem Bistum Regensburg sorgte dafür, dass diese Stimmung auch musikalisch die Lateranbasilika erfüllte.
Bischof Rudolf begrüßte die jungen Christen in der Basilika mit großer Begeisterung: „Wir sind am Ziel unserer Reise erstmal angekommen, sodass wir jetzt hellwach unseren Eröffnungsgottesdienst feiern können. Ich wünsche euch hier Erinnerungen und reich erfüllte Tage, die uns im Glauben stärken und sich tief in unseren Herzen verankern.“ Zugleich erklärte er die Bedeutung der römischen Basilika: „Es ist die älteste und altehrwürdigste Kirche der Christenheit. Mit uns ist sie gefüllt bis auf den letzten Platz. Sie ist sozusagen die Taufkirche, der Durchbruch des christlichen Glaubens in unserem Abendland.“

Rom: Kunstschätze, Geschichtszeugnisse – und der Papst!

Die Wallfahrer lauschten gespannt den Worten von Bischof Rudolf Voderholzer: „Warum ist Rom einer der wichtigsten Orte der Christenheit? Was macht die besondere Bedeutung Roms aus?“, fragte er: „Die Geschichts- und Kulturinteressierten würden nun sagen, nirgendwo gibt es so viele Kunstschätze, Geschichtszeugnisse und Museen. Das stimmt natürlich. Und ich hoffe, ihr werdet diese Kunstzeugnisse der Antike und aller anderen Epochen in den kommenden Tagen sehen können. Doch Rom ist für uns so wichtig, weil hier Papst Franziskus lebt. Wir werden ihn morgen sehen und ihm begegnen. Er ist es uns wert, einige Stunden des Wartens und der Geduld zu ertragen und das dazu noch unter extremen klimatischen Bedingungen. Doch wir können uns trösten, denn daheim ist es auch nicht viel kühler.“

 

Petrus und Paulus haben in Rom gewirkt

Bischof Rudolf weiter:
„Aber warum ist der Papst in Rom? Nicht in New York oder Tokio? Rom verdankt seine Bedeutung für uns Christen der Tatsache, dass die beiden wichtigsten Apostel und Freunde Jesu hier gewirkt haben. Sie haben den Glauben an den auferstandenen Herrn in dieser Stadt verkündet. Und in diesem Glauben haben sie ihr Leben hier hingegeben. Wir sind also auch hier, um Fürsprache für uns zu erbitten.“

 

Die Apostel, von denen Bischof Rudolf sprach, sind Petrus und Paulus. „Petrus war der Erstgerufene. Jesus selbst sagt zu ihm: ‚Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen!‘ Paulus war der letzte Gerufene. Auf den Weg nach Damaskus wurde er gerufen. Er war dreisprachig, er war Theologieprofessor. Petrus war ein einfacher Fischer, ein Handwerker vom Land. Aber bei all den Unterschieden hat sie die tiefe Liebe zu Jesus Christus verbunden. So stark, dass sie dies bis an die Grenzen der Erde getragen haben,“ so der Bischof.

 

Sich in den Dienst nehmen lassen

Bischof Rudolf betonte, dass gerade an Petrus und Paulus abzulesen sei, was Christsein bedeute. Es heißt, sich in den Dienst nehmen zu lassen, eben wie die Ministranten, die sich von den Pfarrgemeinden an den Sonn- und Feiertagen in den Dienst nehmen lassen. Bischof Rudolf: „Ich sehe, die Firmung hat gewirkt bei euch! Immer wenn ich große Ministrantinnen und Ministranten sehe, dann freue ich mich besonders! Denn die Firmung ist nicht das Ende der kirchlichen Laufbahn, sondern der Beginn! Überall braucht es Zeugen, die sich wie Petrus und Paulus hinstellen! Ich danke euch für dieses Glaubenszeugnis!“

 

Den Nachmittag nutzten die Regensburger Minis, um die Ewige Stadt zu erkunden. Bischof Rudolf: "Ich wünsche uns allen, dass wir gestärkt im apostolischen Glauben wieder nach Hause kehren. Wir bitten die beiden Apostelfürsten: Bittet für uns in diesen Tagen!"

 

 

Was ist für die kommenden Tage geplant und was hat es mit den Strohhüten auf sich? Erfahren Sie mehr über die Miniwallfahrt.