Sternsingergruppe aus Sulzbach-Rosenberg

Personen der Woche: Sternsinger aus Sulzbach-Rosenberg

Im Einsatz für arme Kinder


Sulzbach-Rosenberg/Berlin, 09. Januar 2025

Im Rahmen unserer Reihe „Person der Woche” stellen wir jede Woche interessante Persönlichkeiten aus dem Bistum Regensburg und darüber hinaus vor. Heute möchten wir stellvertretend für alle Sternsinger im Bistum Regensburg, eine Sternsingergruppe aus Sulzbach-Rosenberg vorstellen, die am Dreikönigstag, am 06. Januar, das Bistum Regensburg beim Sternsingerempfang im Bundeskanzleramt vertreten hat. In den letzten Tagen waren wieder tausende Sternsinger in der gesamten Diözese unterwegs, um den Menschen den Segen für das neue Jahr zu bringen und Spenden für arme Kinder zu sammeln. In diesem Jahr trotzten die Sternsinger frostigen Temperaturen und Schneefall. Doch sie opfern gerne ihre Freizeit und Ferientage um sich für arme Kinder einzusetzen. 

Wir möchten allen Sternsingerinnen und Sternsingern ein herzliches “Vergelt's Gott” für ihr Engament aussprechen. Auch Bischof Rudolf Voderholzer ist sehr stolz auf “seine” Sternsinger im ganzen Bistum Regensburg. Die Sternsingeraktion ist die größte Solidaritätsaktion weltweit von Kindern für Kinder. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto: “Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”

Die Sternsingerinnen Verena (15), Emma (11), Mara (10) und Magdalena (17) sowie Begleiterin Katharina Lauer, Gemeindereferentin aus der Pfarrei St. Marien in Sulzbach-Rosenberg vertraten das Bistum Regensburg am Dienstagnachmittag beim Sternsingerempfang zur 68. Aktion Dreikönigssingen im Bundeskanzleramt. Seit 1984 bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Jeweils vier Königinnen und Könige aus allen 27 Bistümern repräsentieren dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich bundesweit an der Aktion beteiligen.

Im folgenden Kurztext berichten die Sternsingerinnen von ihren Eindrücken aus Berlin:

"Am 05. Januar 2026 reisten reisten wir, die Sternsingerinnen der Pfarrei Sankt Marien nach Berlin, um gemeinsam mit Gruppen aus ganz Deutschland am Sternsingerempfang im Bundeskanzleramt teilzunehmen und den Segen dorthin zu bringen. Wir, das sind Magdalena,Verena, Emma und Mara und unsere beiden Begleitpersonen Katharina Laurer und Marcel Papp.

Morgens starteten wir voller Vorfreude in die Bundeshauptstadt. Nach der Ankunft stand eine Sightseeingtour durch Berlin auf dem Programm, bei der wir erste Eindrücke von der Stadt gewinnen konnten. Natürlich durfte auch eine Currywurst nicht fehlen. Am Nachmittag trafen wir uns dann mit anderen Sternsingergruppen aus allen deutschen Bistümern zum Austausch, gemeinsamen Liedproben und zur Durchsprache des Programms für den Dreikönigstag im Kanzleramt. Den Tag rundete ein gemeinsames Abendgebet in der Jugendherberge ab. Der 6.Januar begann mit einem Frühstück und einem Morgengebet. Dann wurde es spannend: Mit Bussen der Bundespolizei fuhren wir zum Bundeskanzleramt, wo wir uns nach der ordnungsgemäßen Sicherheitskontrolle und einem gemeinsamen Mittagessen noch ein bisschen umschauen konnten. Etwas aufgeregt haben wir uns dann umgezogen und auf den offiziellen Teil vorbereitet.

Im Bundeskanzleramt wurden wir – zusammen mit insgesamt 108 Sternsingerinnen und Sternsingern aus allen 27 deutschen Diözesen – von Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, begrüßt. Thorsten Frei empfing uns in Vertretung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der aufgrund eines Staatsbesuchs in Paris verhindert war. Beim anschließenden Programm präsentierten wir unsere Lieder, ein Anspiel zum diesjährigen Schwerpunkt „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, mit dem sie auf die Situation von Kindern weltweit aufmerksam gemacht wurde, die arbeiten müssen, statt zur Schule gehen zu können – ein zentrales Anliegen der Sternsingeraktion 2026. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Gruppenfoto mit Minister Frei, der uns für unser Engagement dankte und uns Mut für diesen weiteren Einsatz mit auf den Weg gab - Er war selbst lange Jahre Sternsinger gewesen. Im Rahmen der Veranstaltung würdigte auch die Vertreterin des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Daniela Hottenbacher und der Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, Dirk Bingener den Einsatz der Sternsinger in ganz Deutschland.

Zum Schluss hinterließ eine der teilnehmenden Gruppen den traditionellen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“(Christus segne dieses Haus) sichtbar an der Wand des Bundeskanzleramts – ein symbolischer Ausdruck des Segenbringens, das Sternsinger überall in Deutschland rund um das Dreikönigsfest tun. Nach der offiziellen Verabschiedung traten wir die Rückreise nach Sulzbach-Rosenberg an, erfüllt von vielen großartigen Begegnungen und spannenden neuen Erfahrungen."

Text: Christian Beirowski/Sternsingergruppe Sulzbach-Rosenberg
Fotos: Katharina Laurer, Gemeindereferentin in der PG Herz Jesu/St.Marien Sulzbach-Rosenberg / Mika Väisänen, Kindermissionswerk
(chb)

Weitere Infos

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