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Zur Neuigkeit
Bundesverband Lebensrecht kommentiert Weltfrauentag
„Abtreibung als Frauenrecht zu feiern ist absurd“
Berlin / Regensburg, 9. März 2026
Zum Internationalen Frauentag, der am 8. März begangen wurde, sagte Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht e.V.: „Mit Blick auf die Entscheidung der EU-Kommission, für die Bezahlung von Abtreibungen im EU-Ausland ausgerechnet einen Sozialfonds – den ESF+ – zu empfehlen, wird einmal mehr klar, dass es Abtreibungsverfechtern nicht um Menschen geht, sondern lediglich um die Durchsetzung einer Ideologie.“
Die Ideologie, die Alexandra Linder thematisiert, hängt eng mit der Missachtung ungeborenen menschlichen Lebens zugunsten eines hedonistischen und rücksichtslosen Freiheitsbegriffes zusammen, der allein auf Frauen angewandt wird, nicht aber auf ihre Kinder – und auf die Väter ebensowenig. Die Ideologie, so Linder, habe „mit der Lage und den Bedürfnissen der Betroffenen nichts zu tun“. Angeblich seien, so die Initiatoren der Europäischen Bürgerinitiative „My Voice My Choice“, 20 Millionen Frauen akut vom Tod bedroht, weil sie in ihren eigenen Staaten nicht abtreiben dürfen.
Linder deckt hier eine grobe Irreführung auf, denn bei dieser Zahl handelt es sich in Wirklichkeit um die Menge der Frauen im gebärfähigen Alter, die irgendwann im Leben einmal schwanger werden könnten und in einem Land mit einschränkenden Abtreibungsgesetzen leben: „Mit dem Fonds-Trick hat die EU-Kommission vermieden, dass sich weitere Institutionen mit der Sache beschäftigen müssen und sie möglicherweise anders bewerten. Dass dieser geplante Abtreibungstourismus außerdem gegen die Kinderrechtskonvention verstößt, wo es in Artikel 6,1 im englischen Original heißt, dass jedes Kind ein ‚inhärentes Recht auf Leben’ hat, war nirgendwo zu lesen.“
Linder analysiert: „Das ist die seit Jahrzehnten übliche Taktik der Abtreibungsideologen. Es werden horrende, nicht belegte oder nicht zutreffende Zahlen zu gefährdeten Frauen, tödlichen und unsicheren Abtreibungen in den Raum geworfen. Es wird verschleiert, dass es sich bei einer Abtreibung immer um den Tod eines unschuldigen Menschen handelt – wissenschaftlich noch nie so sicher nachgewiesen wie heute. Es wird verschleiert, dass Abtreibung für die allermeisten Frauen weltweit keine selbstbestimmte Entscheidung ist, sondern hoher Druck ausgeübt wird. Es wird verschleiert, dass Frauen sich im Hinblick auf Emanzipation ganz andere Dinge wünschen, wenn sie selbst befragt werden.
Frauen in westlichen Staaten wollten, so Linder weiter, selbstbestimmte Entscheidungen darüber, wann sie mit wem ein Kind haben möchten, gute Möglichkeiten, Mutterschaft und Beruf wirklich zu vereinbaren, gerechte Bezahlung: „Frauen in zum Beispiel afrikanischen Staaten möchten, wenn man sie nach wichtigen Lebenswünschen fragt, sich ihren Ehemann und ihr Heiratsalter selbst aussuchen dürfen, Zugang zu Bildung, eigenständige Berufsentscheidungen, gute medizinische Versorgung, vor allem möchten sie respektiert werden und familiäre Mitspracherechte – gerade letzteres ist in Staaten wie Tansania noch ein großes gesellschaftliches Problem.“
Linders Resümee: „Keine Frau dort käme auf Abtreibung als probates Mittel zur Förderung von Frauenrechten. Abtreibung als Frauenrecht zu feiern, ist absurd. Am Weltfrauentag gehen auch in Tansania Frauen auf die Straße, um zu tanzen, sich gegenseitig zu bestärken, um mehr Respekt und Ansehen zu erreichen und Verbesserungswünsche zu äußern. Wer am Weltfrauentag wirklich im Sinne von Frauen Forderungen stellen will, sollte seinen Blick ideologiefrei weiten, die Menschenrechte umfänglich im Blick behalten und sich mit den betroffenen Menschen selbst beschäftigen.“
Text: BVL e.V.
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