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Zur Neuigkeit
Papst Leo XIV. zu Krieg und Umweltzerstörung
„...hängen zusammen!“
Rom / Regensburg, 25. August 2026
Leo XIV. bringt den Einsatz für die Umwelt in einen engen Zusammenhang mit dem Engagement für Frieden, das einen Hauptakzent seines Pontifikats bildet: Der Vatikan veröffentlichte eine Papstbpotschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung am kommenden 1. September.
Kriege, Krisen und Umweltzerstörung seien „nicht ohne Zusammenhang“, schreibt der Papst in seiner Botschaft. „Sie sind ein einziger Ruf nach Heilung und Frieden, der von einer verwundeten Welt ausgeht“, heißt es in dem Schreiben. Krieg hinterlasse nicht nur „Wunden, die weit über das Schlachtfeld hinausreichen“, sondern auch „soziale und ökologische Zerstörungen, die mehrere Generationen lang anhalten“. Das „Zusammenspiel von bewaffneten Konflikten und Umweltzerstörung“ führt, wie Leo erklärt, „oft zu einem Teufelskreis, der Ökosysteme zerstört, lebenswichtige Ressourcen wie Luft und Wasser verschmutzt und die Lebensmittelversorgung gefährdet“.
Letztlich zeigt Krieg nach der Analyse von Leo XIV. „ein tiefergehendes Unvermögen, nach Gottes Bild und Gleichnis zu leben, das Leben zu achten und für die uns anvertraute Erde zu sorgen“. Dies bedeute ein politisches, moralisches und geistliches Versagen. „Der Krieg, der in fehlgeleiteten Begierden und im Missbrauch menschlicher Freiheit und Macht wurzelt, ist ein Gegenzeugnis zum Evangelium des Friedens.“ Dies alles verschlimmere Armut, Ungleichheit und soziale Spannungen.
„Bekehrung des Herzens“
Darum ruft der Papst zu einer „Bekehrung des Herzens“ auf. „Die Wunden des Krieges und die Schädigung der Erde sind zutiefst mit dem Zustand des menschlichen Herzens verbunden… Wenn das Herz deformiert ist, leiden die Beziehungen darunter, und die Strukturen, die wir bilden, beginnen diese Unordnung zu spiegeln.“ Eine „tiefere persönliche und gemeinschaftliche Bekehrung“ bedeutet für Leo XIV. „eine Rückkehr zu Gott, der unsere Sehnsüchte wieder richtig ordnet“. „Ohne diese innere Wandlung wird Friede nur brüchig und von kurzer Dauer sein. Doch wo Herzen erneuert werden, eröffnen sich neue Möglichkeiten.“
Die Botschaft aus dem Vatikan schließt mit einer skizzierten Utopie. „Stellen wir uns eine Welt vor, in der die Energien, die derzeit in Kriege fließen, für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, für die Überwindung der Armut, für den Schutz der Menschenwürde und für die Versöhnung zerstrittener Völker aufgewendet werden.“
Text: Vatican News
(sig)




