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Zur Neuigkeit
Nigeria: neuer islamischer Terror durch Boko Haram
Christen ermordet und versklavt
München / Regensburg, 26. März 2026
Die radikale islamische Terrorgruppe Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut Dutzende Menschen getötet und Hunderte vertrieben. Überlebende berichten, dass die versprochene Hilfe der Regierung nicht eingetroffen ist.
Am 3. März haben dschihadistische Terroristen von Boko Haram das Dorf Ngoshe im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias überfallen. Das berichtete der Prediger John Thuma gegenüber CSI. Zuvor hatten die Angreifer die Dörfer Konduga, Marte, Jakana und Mainok attackiert. „Dutzende Menschen wurden getötet, und ihre Leichen lagen noch immer auf den Straßen. Die Angehörigen können nicht ins Dorf zurückkehren, um ihre Toten zu begraben“, sagte er wenige Tage nach dem Angriff.
Thumas Frau, die dem Überfall knapp entkommen war, beschrieb die Brutalität des Massakers. „Viele wurden wie Tiere abgeschlachtet und ihre Köpfe von ihren Körpern getrennt“, sagte sie. Boko Haram veröffentlichte ein Propagandavideo, das die Folgen der Angriffe in Ngoshe zeigte. In dem Video ist eine Stimme zu hören, die sagt: „Ungläubige! Allah verfluche euch!“. Die Aufnahme zeigt den abgetrennten Kopf eines Mannes, bei dem es sich Berichten zufolge um einen Christen handelt.
In einem weiteren Online-Video prahlte die Terrorgruppe: „Die Menschen in dieser Stadt sagen, wir könnten Ngoshe nicht einnehmen. Mit Allahs Hilfe haben wir die Stadt bereits eingenommen, und durch Allahs Gnade werden wir in Ngoshe bleiben und es zu einem Kalifat machen. Am Ende des Ramadan werden wir das Eid-el-Fitr-Gebet in Ngoshe verrichten. Wir haben sie abgeschlachtet, ihre Frauen und Kinder entführt und sie versklavt. Sie sind unser rechtmäßiges Eigentum, über das wir nach Allahs Gebot verfügen dürfen.“
Hunderte vertrieben und entführt
CSI sprach mit Überlebenden. Sie berichteten, dass einige der Verletzten mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen mussten, um medizinische Einrichtungen im nächstgelegenen Dorf Pulka zu erreichen. Hunderte von Frauen und Kindern suchten dort Zuflucht. Doch sowohl Behörden als auch Überlebende gaben an, dass hunderte Menschen weiterhin vermisst würden. Schätzungen zufolge könnten mehr als 300 Menschen entführt worden sein.
Wochen später berichten die Überlebenden, dass die versprochene staatliche Hilfe nicht eingetroffen sei. „Die Regierung hat zugesagt, Geld und Lebensmittel zu schicken, aber wir haben nichts gesehen“, sagte ein Augenzeuge, der anonym bleiben wollte. „Falls sie etwas gebracht haben, habe ich als Christ nichts erhalten und wurde nicht einmal über eine Verteilung informiert.“
„Die Morde könnten noch Jahre andauern“
CSI hat erst vor wenigen Tagen ein Interview mit Projektpartner Hassan John zur Lage der Christen in Nigeria geführt. John hatte vor der explosiven Situation in der vorösterlichen Zeit gewarnt. „Angesichts der zahlreichen Bombenexplosionen in Maiduguri hat die Polizei bereits eine Warnung herausgegeben, in der sie die Gläubigen auffordert, Kontrollen mit Körperscannern einzurichten und bestimmte Bereiche rund um die Gotteshäuser abzusperren, um Selbstmordanschläge zu verhindern.“
John hob hervor, dass die Gewalt in Nigeria zu weit fortgeschritten sei, als dass noch eine Verständigung möglich wäre. „Es gibt unzählige Opfer, die Gerechtigkeit suchen, und zahlreiche Terroristengruppen sowie deren Unterstützer müssen für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden“, so der anglikanische Priester.
„Die Morde dauern bereits seit mehr als einem Jahrzehnt an und könnten, sofern keine entschlossenen Maßnahmen ergriffen werden, noch viele Jahre andauern. Der Konflikt wird wahrscheinlich so lange andauern, bis die Täter entweder ihr Ziel erreichen, Nigeria in eine islamische Republik nach dem Vorbild des Iran zu verwandeln, oder mit militärischen Mitteln gestoppt werden.“
Text: Marco Galinna
(sig)
Weitere Infos
Unser Bild ist eine Archivaufnahme aus Nigeria; sie zeigt eine Szene, die tatsächlich stattgefunden hat.




