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Zur Neuigkeit
missio München unterstützt junge Menschen in Ostafrika
Zukunft und Chancen
Nairobi / Regensburg, 23. Juli 2026
missio München wird in den kommenden vier Jahren im ostafrikanischen Raum verstärkt Projekte für Jugendliche und junge Erwachsene unterstützen. Das hat missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber der Vereinigung der Bischofskonferenzen Ostafrikas auf der AMECEA-Konferenz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zugesagt.
Huber erläuterte die Ziele von missio München uf der 21. Plenarversammlung der Vereinigung der Bischofskonferenzen Ostafrikas (Association of Member Episcopal Concferences in Eastern Afrika, AMECEA): „Die jungen Menschen hier im ostafrikanischen Raum stehen für Zukunft, Hoffnung und die Chancen, die unser Nachbarkontinent bietet. Zugleich stehen sie vor immensen Herausforderungen – hohe Jugendarbeitslosigkeit, mangelnde berufliche Perspektiven, strukturelle Ungerechtigkeiten und Korruption. Gemeinsam mit den kirchlichen Strukturen vor Ort wollen wir uns an die Seite dieser jungen Menschen stellen und damit Chancen ermöglichen.“
Die Plenarversammlung wurde am Sonntag, dem 19. Juli, in Nairobi an der Katholischen Universität Ostafrika (CUEA) eröffnet. Ihr zentrales Thema: Die Begleitung junger Menschen durch die Kirche. „Ich habe hier unsere Unterstützung zugesagt, wo immer wir sie möglich machen können. Und mir wurde vielfach gesagt: missio München wird als starker und zuverlässiger Partner geschätzt“, sagt missio-Präsident Huber am Rande der Konferenz in Nairobi. An der Versammlung nehmen rund 140 Bischöfe der Bischofskonferenzen der AMECEA teil – Äthiopien, Eritrea, Kenia, Malawi, Südsudan, Sudan, Tansania, Uganda und Sambia – sowie der Apostolischen Vikariate Dschibuti und Somalia, die der Vereinigung angegliedert sind.
„Zusätzlich werden wir uns in Deutschland weiterhin verstärkt dafür einsetzen, die kirchlichen Strukturen vor Ort in Afrika für diese großen Herausforderungen fit zu machen“, betont missio-Präsident Huber. Mit dem Stipendienprogramm „Global Church Leadership“ fördert missio München in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und dem Katholischen Akademischen Austauschdienst (KAAD) die Ausbildung internationaler Führungskräfte für die Ortskirchen. Ziel ist es, kirchliche Gestaltungsaufgaben, interkulturelle Theologie und Patoralpraxis auf globaler Ebene zu stärken.
Kurz vor der Konferenz machte sich der missio-Präsident von einem neuen Projekt für Mädchen und junge Frauen in Kibera, dem Slumgebiet in Nairobi, das als größte informelle Siedlung Ostafrikas gilt, ein Bild von der Situation. missio München unterstützt dort Loreto-Schwestern, die jungen, im Slum gestrandeten Frauen eine neue Perspektive eröffnen. Diesen Mädchen und jungen Frauen verhilft missio München zu Ausbildungen in den Bereichen Bau, IT, Unternehmertum und beim Kochen ebenso wie generell im Haushalt, so Hubeer: „Es ist eine Freude, zu sehen, wie diese jungen Frauen ihr Leben in den Griff bekommen, auf eigenen Beinen stehen und oft ihre ganze Familie tragen.“
Text: Barbara Brustlein
(sig / SG)




