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Zur Neuigkeit
Leo XIV. feiert Heilige Messe in Kamerun
Ermutigung für ganz Afrika
Bamenda / Regensburg, 20. April 2026
Papst Leo XIV. hat die Menschen in ganz Afrika von Kamerun aus ermutigt, sich „Gott und seinem Wort“ anzuvertrauen. Das gab der Pontifex am Donnerstagnachmittag auf dem Flughafengelände von Bamenda im Nordwesten des Landes zu verstehen, während er dort eine Heilige Messe zelebrierte.
Es gelte, „stets die Mahnung des Apostels Petrus“ zu beherzigen, wonach man Gott zu gehorchen hat, nicht dem Menschen: „Wir müssen ihm gehorchen, weil er allein Gott ist. Und so sind wir eingeladen, die Inkulturation des Evangeliums zu fördern und wachsam zu sein, auch hinsichtlich unserer Religiosität, um nicht irrtümlich auf Wege zu geraten, die den katholischen Glauben mit anderen Glaubensüberzeugungen und Traditionen esoterischer oder gnostischer Art vermischen, die in Wirklichkeit oft politische und wirtschaftliche Zwecke verfolgen.“
„Gott allein befreit, nur sein Wort eröffnet Wege der Freiheit, nur sein Geist macht uns zu neuen Menschen, die dieses Land verändern können“, stellte Leo klar. Armut, aber auch „moralische, soziale und politische Verfallserscheinungen“ sowie „von außen verursachte Übel […] vonseiten derer, die den afrikanischen Kontinent um des Profits willen weiterhin ausbeuten und plündern“, könnten „dazu führen, dass wir uns machtlos fühlen und unser Zutrauen verlieren“, räumte der Papst ein.
„Und doch ist dies der Augenblick, um etwas zu verändern, um die Geschichte dieses Landes neu zu gestalten“, fuhr er fort. „Heute und nicht morgen, jetzt und nicht in der Zukunft ist der rechte Zeitpunkt, um wiederaufzubauen, um das Mosaik der Einheit aus der Vielfalt und dem Reichtum des Landes und des Kontinents neu zusammenzufügen und eine Gesellschaft zu bilden, in der Friede und Versöhnung herrschen.“
Leo verwies auf das Wort „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ in der Apostelgeschichte und fügte hinzu: „Der Mut der Apostel wird zum kritischen Gewissen, zu einer prophetischen Stimme, zu einer Anklage gegen das Böse, und dies ist der erste Schritt, um Veränderungen herbeizuführen. Gott zu gehorchen ist nämlich kein Akt der Unterwerfung, der uns belastet oder uns die Freiheit nimmt. Im Gegenteil, der Gehorsam gegenüber Gott macht uns frei, weil dies bedeutet, dass wir ihm unser Leben anvertrauen und zulassen, dass sein Wort unser Denken und Handeln inspiriert.“
„Wer Gott mehr gehorcht als den Menschen und dem menschlichen und irdischen Denken, der findet seine innere Freiheit wieder, der entdeckt den Wert des Guten und resigniert nicht vor dem Bösen, der findet den Weg des Lebens neu und wird zum Stifter von Frieden und Geschwisterlichkeit“, so die sehr eindringliche Mahnung des Papstes. Zugleich ist dies, richtig durchdacht, eine Ermutigung für jeden, der Ohren hat zu hören.
Text: CNA Deutsch
(sig)




