Bischof erklärt katholischen Studenten einer Vereinigung eine Krippe

Studentenverbindung Rupertia aus Köln zu Besuch

Empfang durch Bischof Voderholzer


Regensburg, 8. Juli 2026

Im Rahmen der Aktivenfahrt zum 79. Stiftungsfest der K.D.St.V. Rupertia zu Regensburg durfte die Aktivitas der K.D.St.V. Rheinland zu Köln einen außergewöhnlichen Programmpunkt erleben. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer empfing die Gruppe aus Köln persönlich im Bischöflichen Ordinariat Regensburg und nahm sich über drei Stunden Zeit, ihnen die dort beheimatete Sammlung von Krippen sowie weiterer Exponate religiöser Volkskunst näherzubringen.

Mit großer Sachkenntnis und spürbarer Begeisterung erschloss der Bischof die Kunstwerke nicht nur kunsthistorisch, sondern vor allem in ihrer dogmatischen und religionspädagogischen Bedeutung. Die einzelnen Darstellungen wurden zu lebendigen Glaubenszeugnissen, deren theologische Aussagekraft weit über ihren ästhetischen Wert hinausreicht. Gerade für die Bundesbrüder, von denen zahlreiche an der Kölner Hochschule der Katholischen Theologie (KHKT) studieren, boten die Ausführungen wertvolle Impulse und anregende Gespräche.

Während einer kleinen Pause wurden die Besucher mit Gebäck und Getränken herzlich bewirtet. Als besondere Aufmerksamkeit ließ es sich Bischof Rudolf Voderholzer zudem nicht nehmen, seinen Gästen einen edlen Birnenbrand zu kredenzen, der den geselligen Austausch in angenehmer Atmosphäre abrundete.

Den Abschluss des Besuchs bildete das gemeinsame Singen des „Salve Regina“. Außerdem empfing die Aktivitas in großer Dankbarkeit den bischöflichen Segen in der Bischöflichen Hauskapelle St. Wolfgang. Der herzliche Empfang, die große Gastfreundschaft und die intensive theologische Auseinandersetzung mit den ausgestellten Kunstwerken werden allen Besuchern in bester Erinnerung bleiben. Für die K.D.St.V. Rheinland zu Köln war dieser Besuch ein besonderer Höhepunkt der Aktivenfahrt zum prächtigen Festwochenende nach Regensburg. 

Ein herzlicher Dank gilt Bischof Rudolf Voderholzer Rup! für die großzügig geschenkte Zeit, die eindrucksvollen Erläuterungen und die cartellbrüderliche Verbundenheit. Letztere durften die Besucher auch am Folgetag erfahren, als Bischof Rudolf sie beim 750. Jubiläum des gotischen Doms St. Peter persönlich herzlich begrüßte.

Text: Leon Schönfeld

(kw)



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