News Bild Gelebte Weltkirche: 10 indische Männer werden in Regensburg zu Priestern ausgebildet

Gelebte Weltkirche: 10 indische Männer werden in Regensburg zu Priestern ausgebildet

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Glaube kennt keine Grenzen. Weder Grenzen in den Köpfen noch territoriale Grenzen. Dass die katholische Kirche weltoffen und -umspannend ist zeigt auch ein aktuelles Beispiel im Bistum Regensburg: Allein zehn junge Männer aus Indien leben und lernen derzeit im Regensburger Priesterseminar, um auf den Beruf des Priesters vorbereitet zu werden. Die Seminaristen stammen aus der Diözese Nellore, ihr Oberhirte ist Bischof Doraboina Moses Prakasam.

Eine enge Freundschaft verbindet Bischof Prakasam mit der Diözese Regensburg. Bereits seit mehreren Jahren besucht er das ostbayerische Bistum, um sich mit seinen deutschen Amtsbrüdern auszutauschen, seine Seminaristen zu treffen und gleichzeitig im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer das Sakrament der Firmung an junge Menschen zu spenden. Noch vor seiner Weihe zum Bischof von Nellore war Prakasam in der Diözese mehrmals als Urlaubsvertretung für Priester zu Gast. Im Januar dieses Jahres reiste Bischof Rudolf Voderholzer mit einer Delegation im Rahmen eines Pastoralbesuchs nach Sri Lanka und Indien. Dabei lernte er die Heimat und die Familien der indischen Seminaristen kennen und stattete Bischof Prakasam einen Besuch ab.

Gestern begegneten sich die beiden Bischöfe mit Weihbischof Dr. Josef Graf, Vertretern des Priesterseminars, den Mitgliedern der Reisedelegation und den indischen Seminaristen. Mit dabei: Pfarrer Günter Müller aus der Pfarrei St. Martin in Pfeffenhausen. Bei ihm wohnt Bischof Moses Prakasam während seines Aufenthalts in Bayern. Insgesamt sechs Firmungen nimmt Bischof Prakasam in diesen Tagen in der Diözese Regensburg wahr. Am kommenden Samstag, den 11. Juli firmt er junge Mädchen und Jungen in der Pfarrei Waldetzenberg.