Der Künstler Triegel malt in seinem Studio an der Darstellung der heiligen Familie

Filmstart im Februar 2026: Michael Triegel gestaltet den Naumburger Dom

Triegel trifft Cranach


Naumburg / Regensburg, 6. Februar 2026

Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. 

Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen. 

Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete in seiner aktuellen Dokumentation den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion. Vom 5. Bis 18. Februar 2026 wird der Film auch im Regensburger Andreasstadel ausgestrahlt. Wo in diesen Tagen in Deutschland die Doku überall läuft, findet man in der Gesamtübersicht.

 

 

 

Michael Triegel ist auch im Bistum Regensburg kein Unbekannter, malte er doch bereits in der Vergangenheit Papst Benedikt XVI. und den ehemaligen Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Kardinal Müller. Das Gemälde des damaligen Pontifex war eine Auftragsarbeit des Bistums (2011) und wurde für das Institut Papst Benedikt XVI. in Regensburg angefertigt. 

Originaltitel: Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten 
Produktionsland/-jahr: Deutschland 2025 
Genre: Dokumentarfilm 
Regie: Paul Smaczny 
Darsteller: Michael Triegel, Neo Rauch, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann, Ferris 
Lauflänge: 107 min, FSK: 0 
Kinostart: 05.02.2026 

(jas)



Nachrichten