Pfarrer und Pastoralreferent halten ein Plakat

Fastenimpulse 2026: Stadtdekan Roman Gerl stellt Programm vor

Schönes Leben?


Regensburg, 3. Februar 2026

Am 26. Februar starten wieder die Fastenimpulse in der Regensburger Basilika St. Emmeram. Die seit Jahren sehr beliebten Abende stehen heuer unter dem Motto „Schönes Leben? Inspiration aus Kunst und Kultur“.

2013 startete Pfarrer Roman Gerl ein besonderes Angebot in St. Emmeram. Seither gibt es die Fastenimpulse, bei denen an einigen Abenden in der Fastenzeit externe Referenten zu einem jeweils neuen Rahmenthema sprechen. In diesem Jahr hat Gerl drei ganz unterschiedliche bekannte Persönlichkeiten eingeladen.

Drei Abende in der Fastenzeit

Den Anfang macht am 26. Februar Sebastian Ritschel. Der Intendant des Regensburger Stadttheaters spricht über „Das Leben als Szene - zwischen Inszenierung und Echtheit“. Zwei Wochen später, am 12. März, spricht und singt Jennifer Lynn zum Thema „Klang, der berührt - wo das Leben eine Stimme bekommt“. Die Sängerin lebt heute in Regensburg, sie gewann vor zwei Jahren den Wettbewerb The Voice of Germany. Am 26. März beendet Stefan Hanke die Fastenimpulse mit „Schönheit, die durch Schmerz hindurchgeht“. Der Fotograf gewann im vergangenen Jahr den Regensburger Kulturpreis mit Fotos von KZ-Überlebenden. Zwölf davon wird er zeigen und zum Thema seines Vortrags machen.

Alle Fastenimpulse beginnen an den Donnerstagen jeweils um 19.30 Uhr in der Basilika St. Emmeram. Sie sind bei freiem Eintritt zugänglich und werden musikalisch umrahmt. Sie enden stets mit einem Segen und dauern insgesamt rund eine Stunde.

Seltenes Orgelnachspiel 

Zudem wird der Kirchenmusiker Johannes Buhl mit einem besonderen Projekt die Passion in den Sonntagsgottesdiensten hörbar machen. Jeden Sonntag in der Fastenzeit beendet der den Gottesdienst mit einem selten gespielten Orgelnachspiel. Dabei gestaltet er die 1931 von Marcel Dupré komponierte Orgelmeditationen. Für jeweils rund fünf Minuten erklingt die Orgel zu Passionsthemen.

Roman Gerl freut sich auf die Besucher und rät zu wärmer Kleidung, da die Basilika St. Emmeram im Winter sehr kalt ist.

Text: Claudia Erdenreich

(kw)



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