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Zur Neuigkeit
Entlassfeier der Caritas Berufsfachschule für Pflege in Sulzbach
Für Andere zum Segen werden
Sulzbach-Rosenberg / Regensburg, 27. August 2026
Mit dem bekannten Song „Major Tom – Völlig losgelöst“ von Peter Schilling stiegen die Schülerinnen und Schüler der Caritas Berufsfachschule für Pflege in Sulzbach-Rosenberg in ihre Entlassfeier in der eindrucksvollen Kapelle des Caritas-Hauses St. Barbara ein. Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann gestaltete den gemeinsamen Gottesdienst für die erfolgreichen Pflegerinnen und Pfleger, die drei Jahre nicht nur die Schulbank gedrückt, sondern sich in der Praxis bewiesen hatten, sowie für die Pflegefachhelferinnen und -helfer, die dies ein Jahr lang taten.
„Eure eigene Mission nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf“, knüpfte Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann an das Tagesmotto an. „Jeder Einzelne von Euch wird gebraucht. Ihr begegnet Menschen nicht in den starken Momenten ihres Lebens, sondern in den verletzlichen.“ Weißmann unterstrich auch die Leistung der Schule und der nahe stehenden Menschen auf dieser Mission: „Auf diesem Weg wart Ihr nicht allein. Da waren Eure Lehrerinnen und Lehrer, die Euch begleitet und gefördert haben. Da waren Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Kolleginnen und Kollegen, Familien und Freunde.“ In seiner Predigt unterstrich der Caritasdirektor die wachsende Bedeutung der Pflege: „Pflege bedeutet mit Kompetenz zu handeln und zugleich Menschlichkeit spürbar werden zu lassen. Die Pflege kann deshalb mehr als ein Beruf, sie kann Berufung sein.“
„Heute halten Sie Ihr Zeugnis in den Händen“, richtete sich Schulleiterin Jutta Brose an die Absolventinnen und Absolventen, „aber eigentlich halten Sie viel mehr in den Händen: Fachwissen, Verantwortung, Vertrauen. Und die Chance, für andere Menschen zu einem Segen zu werden.“ Darauf durften zehn erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachperson und 18 neue Pflegefachhelferinnen und -helfer stolz sein. „Wir brauchen Pflegende mit Kompetenz, mit Haltung und mit Herz“, so Brose, da immer mehr Menschen in der älter werdenden Gesellschaft auf Pflege und Unterstützung angewiesen seien. „Wir brauchen Menschen, die hinter einer Diagnose oder einer Erkrankung eine Lebensgeschichte erkennen.“
Die Absolventen bekamen schließlich nicht nur Zeugnisse und Geschenke überreicht, sondern bedankten sich auch bei Schulleiterin Jutta Brose und den Lehrerinnen und Lehrern, bevor die Feier in einen gemeinsamen Imbiss mündete, den das Team des Caritas Altenheimes St. Barbara vorbereitet hatte.
Text: Hans-Christian Wagner
(sig)




