News Bild „Die Atmosphäre aufsaugen“ – Die Band „Creazione Unisono“ bei der Miniwallfahrt 2018 in Rom

„Die Atmosphäre aufsaugen“ – Die Band „Creazione Unisono“ bei der Miniwallfahrt 2018 in Rom

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Mit Musik Menschen berühren, das Thema „Mensch und Umwelt“ ansprechen, in Dialog treten, Raum schaffen, die Zeit anhalten, um still zu werden, zum Nachdenken anregen, aber auch Begeisterung schaffen und Impulse geben – das alles will und kann „Creazione unisono“. Die Band setzt sich aus immer wieder wechselnden Musikern aus dem Bistum Regensburg zusammen. Ihr Sitz ist im Kloster Ensdorf. Für die verschiedensten Veranstaltungen, wie zum Beispiel für den Katholikentag in Regensburg im Jahr 2014 oder auch die Ministrantenwallfahrten nach Rom, formiert sich die Musikergruppe immer wieder neu. „Creazione unisono“, das bedeutet so viel wie „Im Einklang mit der Schöpfung“. Dass die Band im Einklang ist, spürt man bei ihren Liveauftritten ganz deutlich.

So auch am Montag in der Lateranbasilika bei dem Pontifikalamt zur Eröffnung der internationalen Ministrantenwallfahrt durch Bischof Rudolf Voderholzer für das Bistum Regensburg.

 

„Es ist total schön, hier die Atmosphäre aufzusagen!“

Jürgen Zach ist bereits seit 2001 bei „Creazione unisono“ dabei. Er selbst bezeichnet sich und die langjährigen Bandmitglieder schon als „Urgesteine“, denn eigentlich seien sie schon zu alt, meint er. Doch das sehen viele, die der Band immer wieder mit Begeisterung zuhören, ganz anders.

Und zum Glück: „Wir lassen uns dann immer doch überreden wieder mitzumachen und das ist eigentlich wunderbar. Weil es ist total schön, hier die Atmosphäre aufzusagen!“, erzählt Jürgen Zach. In der Lateranbasilika am Montag spielte Zach den Bass.
Die Band probt „sehr konzentriert und wenig“, da alle Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Teilen des Bistums stammen. Doch das ist in keinerlei Weise zu bemerken, denn die Lateranbasilika in Rom sprüht vor Leben und Begeisterung. Es wird mitgesungen und mitgeklatscht, die Augen der vielen jungen Pilgerinnen und Pilger strahlen.

„Das schönste ist, dass alle jetzt gesund da sind und dass 5.500 Jugendliche diese Kirche hier bevölkern. Wenn man normal als Rombesucher hier herkommt, erlebt man die Kirche nicht als Kirche, die lebendig ist, sondern als Kirche aus Stein, die eine Würde ausstrahlt und wo die Wächter hier drinnen sagen, man soll ruhig sein. Und wenn wir hier drin sind, dann geht einfach die Post ab. Und das ist total schön, weil der Bischof dabei ist und uns auch immer ansteckt mit seiner Begeisterung und das macht Spaß!“ – und das merkt man.

Jürgen Zach möchte Begeisterung durch Rock- und Popmusik mit geistlichen Texten vermitteln, „mehr nicht“, sagt er. „Den Rest müssen sie schon selber machen“ – damit meint er die fünftausend Jugendlichen.

 

„Einfach pure Begeisterung!“

Auch Monika Anglhuber ist schon lange bei der christlichen Band dabei. Wie es dazu kam ist eine schöne Geschichte: „Ich war 2001 selber Ministrantin und habe dann diese Band anhören dürfen. Schon damals dachte ich mir: ‚Boah, so eine tolle Band. Das wär ein Traum, da mal mitsingen zur dürfen!‘“, erzählt Monika Anglhuber.

Auf verschiedenen musikalischen Wegen ist sie letztendlich auch bei der Band angelangt. Sie kennt alle Seiten, als einstige Zuhörerin, als Busbegleiterin und auch als festes Bandmitglied. Die Sängerin der Band ist immer wieder mit großer Freude bei der Sache: „Es ist sowohl als Ministrantin, als Busbegleiterin und zusätzlich in der Band ein so großes Erlebnis hier dabei zu sein – einfach pure Begeisterung!“.

Dabei geht es nicht darum, nur einfach irgendwelche Musik zu machen. Mit den Texten will Monika Anglhuber auch ein Gefühl für das christliche Leben und den Glauben vermitteln. „Neue geistliche Lieder haben die Stärke, dass sie den Glauben in ganz tolle Texte packen, und das sie manchmal mehr berühren als irgendwelche gesprochenen Texte. Ich finde, man kann das mit der Musik auch total gut rüberbringen. Ich glaube, das fühlt auch jeder, der hier mitsingt und mitklatscht, dass da so eine ganz tiefe Kraft drin ist!“, erzählt sie und strahlt dabei.

 

Was ist für die kommenden Tage geplant und was hat es mit den Strohhüten auf sich? Erfahren Sie mehr über die Miniwallfahrt.

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